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Um diese Engpässe zu verringern, arbeite das Verteidigungsministerium daran, Beschaffungsprozesse und Produktionsvorlaufzeiten zu straffen und kritische Materialien, Komponenten und ausgewählte Munition einzulagern, "um im Notfall schnell reagieren zu können", hieß es. Verfasst wurde der Bericht von der Generalinspektion des Pentagons, einer unabhängigen Behörde innerhalb des Ministeriums. Er deckt den Zeitraum vom 1. April bis 30. Juni ab.
Dem Bericht zufolge schätzt das Verteidigungsministerium die Kosten des Einsatzes bis Ende Juni auf 33,4 Milliarden US-Dollar (rund 28,9 Mrd Euro). Verbrauchte Munition ist mit über 22 Milliarden Dollar der mit Abstand größte Posten.
Über schwindende Vorräte hatten zuvor unter anderem der US-Sender CNN und die Zeitung "Washington Post" berichtet und sich dabei auf mit der Angelegenheit vertraute Quellen berufen. Allen voran gehe es dabei um weitreichende Marschflugkörper vom Typ Tomahawk und Patriot-Abfangraketen, die auch die Ukraine derzeit dringend benötigt. Nähere Angaben zu diesen Waffen gingen aus dem Bericht nicht hervor.
Verteidigungsminister Pete Hegseth hatte Berichte über Munitionsknappheit wiederholt zurückgewiesen. Auch US-Präsident Donald Trump war solchen Berichten immer wieder entgegengetreten und hatte Menschen, die diese verbreiten, mit langen Haftstrafen gedroht. Am Montag schrieb er auf seiner Plattform Truth Social, die USA produzierten mehr Waffen "als jemals zuvor in unserer Geschichte". Diese würden täglich an die Streitkräfte im Nahen Osten und darüber hinaus geliefert.
