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Trump sieht Gleichklang mit China im Iran-Atomstreit

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Xi führte Trump durch abgeschottetes Machtzentrum
©Pool, Afp, EVAN VUCCI, APA
China und die USA sind sich nach den Worten von US-Präsident Donald Trump einig, dass der Iran nicht in den Besitz von Atomwaffen gelangen darf. Darüber habe er mit dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping gesprochen, erklärt Trump zum Abschluss seines Besuches in China. Zudem seien sich China und die USA einig darüber, dass sie "die Meerenge offen" wollten, erklärt Trump mit Blick auf die für die internationale Schifffahrt wichtige Straße von Hormuz.

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"Wir haben viele verschiedene Probleme gelöst, die andere nicht hätten lösen können", sagte Trump. Er war zuvor von Xi in der abgeschotteten Anlage für Chinas Regierungsmitglieder empfangen worden. Wie Fotos zeigten, schüttelten sich Trump und Chinas Staatschef Xi Jinping im Garten der unter dem Namen Zhongnanhai bekannten Wohn- und Büroanlage im Herzen der Stadt die Hand.

Die Agenda sah ein Gespräch der beiden mit dazu gereichtem Tee vor und anschließend ein Arbeitsmittagessen. Trump wollte am Nachmittag (Ortszeit) wieder in Richtung USA aufbrechen.

Besuche von Staatsgästen in Zhongnanhai, einem früheren kaiserlichen Garten neben der berühmten Verbotenen Stadt, sind eher selten. Der damalige US-Präsident Barack Obama ging im Jahr 2014 mit Xi durch das Machtzentrum der Kommunistischen Partei. Zu den Gästen der jüngeren Geschichte gehören der belarussische Staatschef Alexander Lukaschenko im vergangenen Jahr und der russische Machthaber Wladimir Putin 2024.

China hat unterdessen zu einer "umfassenden und dauerhaften" Waffenruhe im Iran-Krieg aufgerufen. Diese solle "so schnell wie möglich" erreicht werden, um Frieden und Stabilität in der Region wieder herzustellen, erklärte das Außenministerium in Peking am Freitag. Zudem sollten die Schifffahrtswege entsprechend den Forderungen der internationalen Gemeinschaft "so schnell wie möglich" wieder freigegeben werden, erklärte das Ministerium mit Blick auf die von Teheran weitgehend blockierte Schiffspassage.

Trump hatte in einem Interview mit dem Sender Fox News laut im Voraus verbreiteten Auszügen vom Donnerstag gesagt, China habe Hilfe bei der Öffnung der Straße von Hormuz für Öl- und Gastransporte in Aussicht gestellt. China ist ein wichtiger Abnehmer iranischen Öls und dringt daher auf eine rasche Öffnung der Straße von Hormuz, durch die ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gastransporte verläuft.

Trump drohte dem Iran mit dem Ende seiner Geduld. "Ich werde nicht mehr lange geduldig sein", sagte er in einem Interview mit dem Sender Fox News. Der Iran solle ein Abkommen schließen. Das angereicherte Uran des Iran könne sicher verschlossen gelagert werden. Er hätte es lieber in den USA, aber dies sei mehr für Public Relations als alles andere. Die iranischen Führer, mit denen die US-Regierung verhandle, seien vernünftig.

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