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Trump behauptete nun ferner, dass die US-Raumfahrtabteilung (Space Force) die Straße von Hormuz, die mutmaßliche und bisher kaum bekannte Atomeinrichtung "Pickaxe Mountain" und drei weitere Nuklearanlagen genauestens im Blick habe. Der Präsident verwies außerdem darauf, dass sein Militär ihn darüber informiert habe, dass alle Minen aus der Straße von Hormuz entfernt oder gesprengt worden seien.
Trump hatte bereits Mitte August behauptet, dass in der Meerenge sämtliche Sprengkörper entfernt oder gesprengt worden seien. Damals knüpfte er seine Aussagen daran, dass die Straße von Hormuz angeblich vollständig geöffnet sei. Doch auch fast eineinhalb Monate danach liegt der Schiffsverkehr weiter deutlich unter dem Vorkriegsniveau.
Am Montag hatte US-Finanzminister Scott Bessent neue Maßnahmen verkündet, die den Iran von der Weltwirtschaft isolieren sollen. Konkrete Details, einen Zeitrahmen und internationale Partner, die bei den Bemühungen helfen sollen, blieben indes unbenannt.
Unterdessen sprachen die Außenminister des Iran und des Oman in Teheran über ein Rahmenabkommen für einen temporären Korridor durch die Meerenge. Auch ein Minenräumprojekt in der für den Welthandel wichtigen, an die beiden Staaten grenzenden Straße sei Thema bei dem Gespräch gewesen, teilten Teheran und Maskat in einer gemeinsamen Erklärung mit, die am Dienstag vom omanischen Außenministerium veröffentlicht wurde.
Die technischen Verhandlungen über eine dauerhafte Lösung würden fortgesetzt, hieß es in der Erklärung weiter. Zuvor hatte bereits Teheran mitgeteilt, der omanische Außenminister Badr al-Busaidi habe am Dienstag den iranischen Außenminister Abbas Araqchi in Teheran getroffen und "sich mit ihm unterhalten".
Am Montag hatte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmaeil Baghaei, erklärt, al-Busaidi werde "die laufenden politischen Beratungen zwischen beiden Seiten, als zwei Anrainerstaaten der Straße von Hormuz, fortführen, um Frieden und Sicherheit in der Region zu stärken".
Kurz nach dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den Iran am 28. Februar hatte Teheran die für den weltweiten Öl- und Flüssiggastransport wichtige Meerenge de facto geschlossen, was die Energiepreise stark in die Höhe trieb. Teheran verlangt für die Durchfahrt eine Genehmigung sowie eine Maut. Die USA verhängten ihrerseits eine Seeblockade iranischer Häfen.
Der Iran und der Oman sprechen seit Wochen über eine künftige Regelung für die Schifffahrt in der Meerenge. Im August hatte Teheran erklärt, sich mit dem Oman auf eine neue Route für die Durchfahrt durch die Meerenge geeinigt zu haben. Eine offizielle Bekanntgabe der Einigung steht jedoch noch aus. US-Präsident Trump hatte gedroht, Oman zu bombardieren, sollte sich das Land den USA "in den Weg stellen".
Teheran betont jedoch, selbst wenn eine Einigung erzielt würde, würde dies allein die Wasserstraße nicht öffnen. Dafür müssten zunächst die USA die weitergehenden Forderungen des Iran erfüllen, einschließlich der Aufhebung der Blockade iranischer Häfen.
WASHINGTON, DC - AUGUST 24: U.S. President Donald Trump speaks during an event in the Rose Garden of the White House on August 24, 2026 in Washington, DC. The event focused on education and the Trump administration’s efforts on school choice, including a federal tax credit of up to $1,700 for contributions to nonprofits that award scholarships for education-related services. Win McNamee/Getty Images/AFP (Photo by WIN MCNAMEE / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)
