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Pakistan startet neuen Vermittlungsversuch im Iran-Krieg

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Asim Munir will nochmal versuchen, die Wogen zu glätten (Archivbild)
©APA/APA/AFP/POOL/FABRICE COFFRINI
Unter dem Druck massiver Sanktionsdrohungen der USA gegen den Iran nimmt Pakistan einen neuen Anlauf für Vermittlungen. Armeechef Asim Munir traf am Montag in Teheran ein, wie iranische Medien berichteten. Munir, der eine persönliche Beziehung zu US-Präsident Donald Trump aufgebaut hat, soll pakistanischen Kreisen zufolge mit Personen aus dem Umfeld des Obersten Führers Mojtaba Khamenei zusammenkommen, um Frieden und Stabilität in der Region voranzubringen.

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US-Finanzminister Scott Bessent will hingegen am Montagmittag (US-Ortszeit) Details zu den angekündigten "härtesten Sanktionen der Geschichte" nennen. In der "Financial Times" sprach er von einem "Economic D-Day". Bessent betonte, maximaler wirtschaftlicher Druck verringere die Wahrscheinlichkeit einer Wiederaufnahme groß angelegter militärischer Handlungen. Die Maßnahmen sollen eine bestehende Blockade ergänzen. Trump hatte allen Ländern mit wirtschaftlichen Konsequenzen gedroht, die dem Iran in irgendeiner Form helfen. Mit den nun bevorstehenden Maßnahmen wollen die USA die iranische Führung zum Zusammenbruch bringen.

Die Regierung in Teheran wies die Drohungen zurück. Sollte der Wirtschaftskrieg andauern, werde man sämtliche Ölexporte aus der Golfregion stoppen, hieß es. Der Iran drohte auch Ländern mit "Konsequenzen", die sich dem wirtschaftlichen Druck der USA gegen Teheran anschließen. "Jede Komplizenschaft mit Amerika bei der Ausführung seiner aggressiven Maßnahmen gegen den Iran wird definitiv Konsequenzen nach sich ziehen", erklärte der iranische Außenamtssprecher Esmaeil Baghaei. Zudem warnte der Iran die Schifffahrt davor, die Straße von Hormuz ohne seine Erlaubnis zu passieren.

Am Dienstag wird der omanische Außenminister in Teheran erwartet, um über die Situation in der Meerenge zwischen dem Iran und dem Oman zu beraten.

Militärische Konfrontationen zwischen den USA und dem Iran hat es seit Wochen nicht mehr gegeben. Seit Juni haben beide Seiten allerdings auch nicht mehr über ein Ende des Krieges beraten. Seit dem Beginn der Angriffe der USA und Israels auf den am 28. Februar sind Tausende Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen im Iran und im Libanon.

Die Militärschläge haben die konventionellen Streitkräfte des Irans stark geschwächt und dem Land bereits schweren wirtschaftlichen Schaden zugefügt. Allerdings bleiben dem Iran weiter ausreichend Raketen und Drohnen, um benachbarte Golfstaaten anzugreifen und mit Angriffen auf die Schifffahrt die für Öltransporte wichtige Straße von Hormuz zu blockieren. Seit der Islamischen Revolution im Jahr 1979 hat es fast durchgängig Wirtschaftssanktionen gegen den Iran gegeben.

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