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Teheran will "neue Trümpfe" ausspielen

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Der iranische Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf
Im Falle einer Wiederaufnahme des Iran-Krieges stehen Teheran dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf zufolge "neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld" zur Verfügung. "In den vergangenen zwei Wochen haben wir uns darauf vorbereitet, neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld auszuspielen", schrieb Ghalibaf, der iranische Chefunterhändler in den Gesprächen mit den USA, am Montag auf X. Er bekräftigte, Teheran akzeptiere "keine Verhandlungen im Schatten von Drohungen".

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Zwei Tage vor dem Ende der zweiwöchigen Waffenruhe im Iran-Krieg herrschte zunächst weiter Ungewissheit über die Fortsetzung der Verhandlungen zwischen Washington und Teheran. Der Iran hat nach Angaben seines Außenministeriums "noch keine Entscheidung" über eine Teilnahme an Gesprächen mit den USA in Pakistan getroffen. Eine US-Delegation unter der Leitung von Vizepräsident JD Vance wurde unterdessen in Islamabad erwartet.

Wie das Nachrichtenportal Axios in der Nacht auf Dienstag meldete, reist Vance tatsächlich nach Pakistan. Axios berief sich dabei auf US-Insider. Eine offizielle Stellungnahme aus Washington lag zunächst allerdings nicht vor.

US-Präsident Donald Trump sagte, eine Verlängerung der Waffenruhe sei "höchst unwahrscheinlich". Er drohte dem Iran erneut mit massiven Angriffen, falls die Feuerpause ohne neue Einigung ausläuft.

Die USA und Israel hatten Ende Februar Angriffe auf den Iran gestartet. Nach fünf Wochen Krieg einigten sich die Konfliktparteien auf eine zweiwöchige Feuerpause, die am Mittwoch auslaufen würde. Während der Waffenruhe sollte unter Vermittlung Pakistans eine dauerhafte Friedenslösung ausgehandelt werden. Die erste Gesprächsrunde vor rund einer Woche war allerdings ohne Ergebnis zu Ende gegangen.

In this handout picture provided by Ithe Islamic Consultative Assembly News Agency (ICANA), Iran’s Parliament Speaker Mohammad Bagher Ghalibaf, dressed in an IRGC uniform, gestures during a session in Tehran on February 1, 2026, Iran has declared European countries' armies "terrorist groups", the parliament speaker said on February 1, following the EU's decision to apply the same designation to the Islamic Revolutionary Guard Corps. (Photo by ICANA NEWS AGENCY / AFP) / == RESTRICTED TO EDITORIAL USE - MANDATORY CREDIT "AFP PHOTO / HO /ISLAMIC CONSULTATIVE ASSEMBLY (ICANA)" - NO MARKETING NO ADVERTISING CAMPAIGNS - DISTRIBUTED AS A SERVICE TO CLIENTS ==

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