von
Außerdem seien noch "einige grundlegende Punkte nach wie vor offen", sagte Ghalibaf im Fernsehen weiter. Ghalibaf und seine Delegation hatten am vergangenen Wochenende in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad Gespräche mit US-Vizepräsident JD Vance geführt - es war das ranghöchste Treffen zwischen dem Iran und den USA seit der Islamischen Revolution 1979.
Die erste Verhandlungsrunde ging ohne Ergebnis zu Ende, die Vermittlungsbemühungen werden aber fortgesetzt. Ein Termin für eine neue Gesprächsrunde wurde nach Angaben des iranischen Vizeaußenministers bisher nicht festgelegt.
Ghalibaf sagte am Samstag weiter, der Iran habe den Krieg "auf dem Schlachtfeld" gewonnen. Die USA hätten ihre Kriegsziele nicht erreicht und der Iran kontrolliere die strategisch wichtige Straße von Hormuz. Der Iran habe auch der Waffenruhe mit den USA nur zugestimmt, "weil sie unseren Forderungen zugestimmt haben".
Die am 7. April zwischen Washington und Teheran vereinbarte zweiwöchige Waffenruhe läuft nach jetzigem Stand am kommenden Mittwoch aus. Die Vermittler um Pakistan versuchen, eine dauerhafte Lösung zu finden und die noch offenen Streitpunkte zwischen Washington und Teheran zu klären.



