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Zugleich hob er hervor, dass für ihn das Resultat und nicht der Ort der Gespräche entscheidend sei. Selenskyj lehnte erneut einen von Russland geforderten Abzug aus den ostukrainischen Gebieten Luhansk und Donezk ab. "Das wäre fraglos für uns strategisch gesehen eine Niederlage", sagte das Staatsoberhaupt im Gespräch mit dem staatlichen Nachrichtenprogramm.
Ohne die Befestigungsanlagen und die ausgebaute Verteidigungslinie würde die Ukraine schwächer werden. Ein angeordneter Rückzug würde auch die ukrainische Armee moralisch schwächen. Für Selenskyj sei ein Kriegsende am schnellsten über einen Waffenstillstand entlang der aktuellen Frontlinie erreichbar.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren mit westlicher Hilfe gegen eine russische Invasion. Zwar drängt Washington die Kriegsparteien seit Monaten zu einem Friedensschluss. Jedoch ruhen die Verhandlungen aufgrund des Iran-Kriegs seit Februar.
Zuvor waren Witkoff und Kushner bereits mehrfach zu Gesprächen mit Kremlchef Wladimir Putin nach Moskau gereist. Ein für nach dem orthodoxen Osterfest erwarteter Besuch wäre der erste in Kiew gewesen. Bisher fand er aber nicht statt. Das orthodoxe Osterfest wurde am 12. April gefeiert.




