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TASS: Witkoff und Kushner reisen nach Russland und Ukraine

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Der US-Sondergesandte Steve Witkoff
©Afp, GETTy, APA, ANDREW HARNIK
Die US-Sondergesandten Steve Witkoff und Jared Kushner wollen am Samstag und Sonntag nach Russland und erstmals seit Kriegsbeginn 2022 auch in die Ukraine reisen. Dies berichtete die amtliche russische Nachrichtenagentur TASS am Freitag unter Berufung auf einen Insider. Der Kreml lehnte eine Bestätigung zunächst ab. "Ich möchte derzeit keine Ankündigungen machen, aber wir werden Sie informieren, wenn diese Kontakte stattfinden", sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow.

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Die Gespräche über den ukrainischen Teil der Reise dauerten einer mit der Angelegenheit vertrauten Person zufolge noch an. Als mögliches Datum für den Besuch in Kiew werde der Sonntag erwogen, sagte der Insider.

"Die russische Seite will einen Besuch in Kiew verhindern und versucht, die Gesandten zu einer Änderung ihrer Pläne zu bewegen", hieß es aus ukrainischen Kreisen weiter. Für Witkoff und Kushner, die im Auftrag von US-Präsident Donald Trump Friedensverhandlungen leiten, wäre es der erste Besuch in der ukrainischen Hauptstadt seit Beginn des russischen Angriffskriegs im Februar 2022. In Moskau waren die beiden Diplomaten zuletzt im Jänner, als sie im Kreml zu einem vierstündigen nächtlichen Gespräch mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin zusammenkamen.

Die letzten von den USA vermittelten Gespräche zwischen Russland und der Ukraine fanden im Februar statt, kurz vor dem Ausbruch des Krieges der USA und Israels gegen den Iran. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte am Donnerstag erklärt, dass Vertreter Trumps in den kommenden Tagen in Moskau und Kiew erwartet würden.

Zwischen den beiden Regierungen herrscht weiterhin eine tiefe Uneinigkeit über die Bedingungen für ein Ende des viereinhalbjährigen Krieges, des verlustreichsten in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Peskow erklärte, die von Putin vor zwei Jahren dargelegte Position sei "unerschütterlich". Demnach fordert Russland, dass die Ukraine auf die Mitgliedschaft in der NATO verzichtet und vier von Russland beanspruchte Regionen vollständig abtritt. Die Regierung in Kiew lehnt dies ab, da sie einen solchen Schritt als Kapitulation betrachtet.

Peskow schloss die Möglichkeit einer Friedenslösung zwar nicht grundsätzlich aus, betonte jedoch, dass die nötige Basis dafür derzeit fehle. "Die Arbeit geht weiter, und die Kontakte reißen nicht ab", sagte er. Putin zeigte sich am Donnerstag grundsätzlich offen für ein Abkommen, kritisierte jedoch die jüngste Warnung der Ukraine an ausländische Fluggesellschaften vor der Nutzung des russischen Luftraums als Belastung für die Verhandlungen.

Der ukrainische Außenminister Andrij Sybiha äußerte sich ebenfalls verhalten zuversichtlich. Er erwarte eine neue Dynamik in den Friedensbemühungen und eine Rückkehr zu einer aktiven Phase diplomatischer Aktivitäten, sagte Sybiha vor Journalisten.

WASHINGTON, DC - JUNE 24: Special Envoy to the Middle East Steve Witkoff attends a meeting between U.S. President Donald Trump and NATO Secretary-General Mark Rutte in the Oval Office of the White House on June 24, 2026 in Washington, DC. Secretary-General Mark Rutte is meeting with the President before the annual NATO summit next month and as the Pentagon does a six-month review of American forces in Europe. Andrew Harnik/Getty Images/AFP (Photo by Andrew Harnik / GETTY IMAGES NORTH AMERICA / Getty Images via AFP)

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