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Bei dem Angriff auf Starobilsk wurden nach Angaben der Besatzungsbehörden, mehr als 20 Zivilisten getötet. Der Generalstab in Kiew wiederum erklärte, die Attacke habe einer dort stationierten Militäreinheit gegolten.
Russland greift seit dem Kriegsbeginn vor mehr als vier Jahren systematisch das Hinterland der Ukraine an - und trifft dabei immer wieder auch zivile Infrastrukturobjekte oder Wohnhäuser. Die Verantwortung für die vielen zivilen Opfer in der Ukraine lehnt Moskaus dabei ab. Wegen des Angriffs auf Starobilsk hingegen hat Kremlchef Wladimir Putin Vergeltung gefordert. Eigentlich galt bereits der Angriff am Wochenende auf Kiew als Racheaktion. Russland setzte dabei unter anderem die neue Mittelstreckenrakete Oreschnik ein.
Der russische Außenminister Sergej Lawrow hat nach Angaben seines Ministeriums US-Außenminister Marco Rubio über Angriffe auf die ukrainischen Hauptstadt Kiew informiert. Dies teilte das Außenministerium in Moskau mit. Die russischen Streitkräfte begännen nun mit systematischen Angriffen auf Einrichtungen, die vom ukrainischen Militär genutzt würden, sowie auf Entscheidungszentren. Es handle sich um Vergeltung für ukrainische Angriffe. Dies habe Lawrow Rubio in einem Telefonat mitgeteilt.




