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Russland bombardiert wieder ukrainische Energieanlagen

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Bergungsarbeiten nach russischem Angriff aus Verteilzentrum
©Afp, Ukrainian Armed Forces, APA, ANDRIY ANDRIYENKO
Die russischen Streitkräfte haben in der Nacht auf Freitag erneut Energieinfrastruktur-Einrichtungen in der Ukraine angegriffen. In sieben Regionen habe dies zu neuen Stromausfällen geführt, sagte der stellvertretende Energieminister der Ukraine, Artem Nekrassow. Die betroffenen Regionen seien Winnyzja, Dnipropetrowsk, Schytomyr, Saporischschja, Kiew, Charkiw und Tschernihiw.

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"Die Lage ist in der Hauptstadtregion nach wie vor am schwierigsten", sagte Nekrassow. Die Versorgungsunternehmen müssten aufgrund schwerer Schäden immer noch Netzbeschränkungen verhängen.

Die Zahl der Toten nach dem russischen Bombenangriff auf ein ukrainisches Verteilzentrum für Hilfsgüter am Montag ist unterdessen auf 53 gestiegen. Das teilte der amtierende Gouverneur der Region Saporischschja, Mychajlo Semikin, am Freitag auf dem Nachrichtendienst Telegram mit. Die Such- und Rettungsarbeiten in dem Dorf Komyschuwacha dauerten den fünften Tag an.

Der ukrainische Katastrophenschutz hatte die Zahl der Toten zuletzt mit 50 angegeben und erklärt, die Arbeiten würden trotz der ständigen Gefahr russischen Beschusses fortgesetzt. Der Angriff am Montag gilt als einer der folgenschwersten für die Zivilbevölkerung in diesem Jahr.

In der südrussischen Region Krasnodar ist unterdessen nach einem Drohnenangriff in einer Industrieanlage ein Feuer ausgebrochen. Die Anlage befinde sich in der Stadt Afipsky, teilte der örtliche Rettungsdienst auf Telegram mit. Einzelheiten wurden zunächst nicht genannt. In der Stadt befindet sich die Ölraffinerie Afipsky. Die Ukraine hat wiederholt russische Ölraffinerien angegriffen. Krasnodar liegt am Schwarzen und am Asowschen Meer und ist über die Brücke von Kertsch mit der bereits 2014 von Russland annektierten Halbinsel Krim verbunden.

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