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Der Prozess im Großen Schwurgerichtssaal ist auf dreieinhalb Stunden anberaumt. Aus Opferschutzgründen dürfte während der Erörterung der inkriminierten Tathandlung - Paal soll im Jänner 2025 in der Wohnung der 42-jährigen Mutter gegenüber dem Ende März 2021 geborenen Mädchen übergriffig geworden sein - die Öffentlichkeit ausgeschlossen werden. Paal pflegte zu diesem Zeitpunkt eine mehr als zehnjährige, offenbar teilweise entgeltliche sexuelle Beziehung zur Mutter und zur Großmutter des Kindes.
Nach dem Übergriff setzten die zwei Frauen laut Anklage den Kabarettisten unter Druck und verlangten Bargeld. Er soll daher der 42-Jährigen bei Treffen - teilweise an öffentlichen Orten wie in einem Sportgeschäft, in einem Kaffeehaus oder auf Bahnhöfen - bis Mai 2026 in Kuverts insgesamt 159.000 Euro übergeben haben. Dann stellte sich Paal der Polizei und erstattete Selbstanzeige. Bei einer Hausdurchsuchung wurde bei ihm ein PC sichergestellt, auf dem 960 Bilddateien und 19 Videodateien mit sexualbezogenen Darstellungen mündiger und unmündiger Minderjähriger abgespeichert waren, die er sich vor etlichen Jahren im Internet beschafft hatte. Der Besitz dieser Dateien ist von der Anklage mitumfasst.