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Polizisten werden in Pilnacek-U-Ausschuss befragt

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Im U-Ausschuss ist am Mitwoch Polizeitag
©APA, ROLAND SCHLAGER
Eine weitere zweitägige Befragungsrunde im parlamentarischen Untersuchungsausschuss zur Causa Pilnacek steht an: Am Mittwoch sind jene zwei Polizeibeamte als Auskunftspersonen geladen, die zum Fundort des Leichnams des verstorbenen Justiz-Sektionschefs an einem Seitenarm der Donau gerufen worden waren. Tags darauf ist eine ebenfalls vor Ort tätige Ärztin geladen, davor eine Staatsanwältin aus Krems.

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Die FPÖ hatte den Untersuchungsausschuss verlangt, da sie in der Causa Pilnacek Behördenversagen sowie Einfluss der ÖVP auf die Ermittlungen vermutet. Innenminister Gerhard Karner (ÖVP) übte bereits im Vorfeld scharfe Kritik an den Ladungen. "Die FPÖ bläst zur Treibjagd auf genau jene Polizistinnen und Kriminalisten, die akribisch und gewissenhaft ihre Aufgaben erfüllen", nahm er in einer Stellungnahme gegenüber der APA die Beamten in Schutz.

Die Belastung für die betroffenen Streifenpolizisten, aber auch für deren Lebensumfeld, sei "enorm", meinte Karner. Selbstverständlich werde den Polizistinnen und Polizisten von der Dienstbehörde, dem Innenministerium, rechtsanwaltliche Beratung und Begleitung zur Verfügung gestellt. "Das ist Fürsorgepflicht und Verantwortung des Dienstgebers", so Karner.

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