Die - bisher erfolglosen - Kollektivvertragsverhandlungen in der Sozialwirtschaft gehen am Montag in die fünfte Runde. Begleitet werden sie von Streikdrohungen der Arbeitnehmerseite. Dafür hat die Gewerkschaft vorsorglich einen entsprechenden Streikbeschluss gefasst.
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Sollte es bei der fünften KV-Verhandlungsrunde nicht zu einem Abschluss kommen, finden von 28. bis 30. Jänner österreichweit "ausgedehnte Streiks" statt, hatte es nach einer Betriebsräte-Konferenz in Graz geheißen. Bereits nach dem Scheitern der dritten Runde im Dezember war gestreikt worden.
Die Kollektivvertragsverhandlungen der rund 130.000 Beschäftigten in den privaten Gesundheits-, Sozial- und Pflegeberufen laufen nun bereits seit 1. Oktober. Die Gewerkschaft fordert vom Arbeitgeberverband (Sozialwirtschaft Österreich) neben vier Prozent Lohnerhöhung diverse Verbesserungen der Arbeitsbedingungen. Die Arbeitgeberseite zeigt prinzipiell Verständnis, verweist aber auf die schlechten Rahmenbedingungen.






