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Kurz gilt als mögliche Auskunftsperson im gerade laufenden U-Ausschuss zur Causa Pilnacek. Die FPÖ hätte genug Mandatare, um das auch im Alleingang bewerkstelligen zu können, sollte die ÖVP in der Koalition ein entsprechendes Ansinnen der NEOS quasi blockieren. Bei den Freiheitlichen selbst hat man sich dem Vernehmen nach noch nicht entschieden, ob Kurz geladen werden soll.
FPÖ-Fraktionsführer Christian Hafenecker beschäftigte am Dienstag vielmehr ein anderes Telefonat - nämlich eines, das er laut eigenem Bekunden selbst mit Pilnacek geführt hat. Dies tauche in den gelieferten Akten nämlich nicht auf, beklagte er in einer Aussendung. "Ich weiß mit absoluter Sicherheit, dass ein kurzer Anruf zwischen Christian Pilnacek und mir in der ungarischen Botschaft stattgefunden hat - es ging um einen simplen Nummernaustausch", so Hafenecker.
Für den Freiheitlichen wirft das Fehlen des Anrufs in den dem U-Ausschuss übermittelten Daten nun die Frage auf, warum dieser Eintrag fehlt. "Auch dem werden wir im Ausschuss jedenfalls auf den Grund gehen", kündigte er an.






