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Bei der Messe appellierte der gebürtige US-Amerikaner an die offiziellen Angaben zufolge 40.000 Teilnehmer, den Glauben mit "kreativem Mut" weiterzuverbreiten. "Das ist unser aller Berufung: Brücken zu bauen, Bindungen zu verstärken, zu vereinen und die Freude am Glauben weiterzugeben." In Südamerika bekennen sich nach Angaben des Vatikans mehr als 390 Millionen Menschen zum katholischen Glauben - deutlich mehr als in Europa. Weltweit gibt es 1,4 Milliarden Katholiken.
In dem 3,5-Millionen-Einwohner-Land Uruguay - Leos erster Station - sind Staat und Kirche jedoch seit mehr als einem Jahrhundert strikt voneinander getrennt. Dort heißt Weihnachten zum Beispiel "Tag der Familie". Zu der Papstmesse in Paysandú kamen auch zahlreiche Gläubige aus dem Nachbarland Argentinien, wo der katholische Glaube deutlich verbreiteter ist.
Leo reist am Sonntag in Argentiniens Hauptstadt Buenos Aires weiter. Zuvor finden in Uruguay noch zwei weitere Messen statt. Am Samstagabend ist der Papst im "Jahrhundertstadion" von Montevideo. Zum Auftakt lobte er Uruguay als Modell für den gesamten Kontinent. Das Land habe vier Jahrzehnte "ununterbrochene Demokratie" mit friedlichen Regierungswechseln hinter sich, so wie von den Bürgern in freier Wahl entschieden. Damit ist Uruguay in Südamerika eine Ausnahme.
Pope Leo XIV greets faithfuls as he arrives for a mass at the Paris Londres park, in Paysandu, 375km northwest of Montevideo, Uruguay, on November 7, 2026. Pope Leo XIV arrived in Uruguay on November 6, to start an ambitious 11-day tour of South America, which will continue with visits to Argentina and Peru, just a few weeks after undergoing surgery for lung cancer. (Photo by Eitan ABRAMOVICH / AFP)
