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Zudem seien bei dem Gespräch in Miami am Freitagnachmittag (Ortszeit) notwendige Abschreckungsfähigkeiten erörtert worden, teilte das Außenministerium mit. Wirkliche Fortschritte seien aber von Russland abhängig, das ernsthaftes Engagement für einen langfristigen Frieden zeigen müsse.
Witkoff als Sondergesandter von US-Präsident Donald Trump und dessen Schwiegersohn Kushner hatten am Dienstag in Moskau Kremlchef Wladimir Putin besucht. Sie stellten Putin die US-Vorschläge für ein Kriegsende vor. Bereits am Donnerstag erstatteten sie in Florida der ukrainischen Delegation Bericht über dieses Treffen.
Die Ukraine, die von amerikanischer und europäischer Unterstützung abhängt, hat sich verhandlungsbereit erklärt. Auch Moskau gibt sich gesprächsbereit. An seinen harten Forderungen hat sich aber nichts geändert, sie laufen auf Gebietsabtretungen der Ukraine und letztlich auf eine Kapitulation des Nachbarlandes hinaus.
Grundlage der Gespräche ist der vor fast drei Wochen von den USA vorgelegte Ukraine-Plan. Ein ursprünglicher Entwurf, der als sehr Moskau-freundlich galt, war auf Drängen der Ukraine und ihrer europäischen Verbündeten in zentralen Punkten überarbeitet worden.
Dem ursprünglichen Plan zufolge sollte die Ukraine auf einen NATO-Beitritt verzichten, ihre Streitkräfte verkleinern und den gesamten Donbass im Osten der Ukraine an Russland abgeben - auch Gebiete, die noch nicht von Russland besetzt sind. Über die überarbeitete Fassung des Plans wurde bisher wenig bekannt.






