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Motiv für Bluttat von Stade vermutlich Sorgerechtsstreit

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Beamte der Spurensicherung im Einsatz
©APA/APA/dpa/Ulrich Perrey
Das Motiv für die Tat in der deutschen Stadt Stade mit sechs getöteten Menschen ist vermutlich ein Sorgerechtsstreit gewesen. Das sagte die Lüneburger Polizeipräsidentin Kathrin Schuol auf einer Pressekonferenz. Das Kind des Verdächtigen sowie die 34-jährige Mutter des drei Monate alten Mädchens überlebten die tödlichen Schüsse. Wegen des Sorgerechts des Kindes hatte der Verdächtige einen Termin in der Jugendhilfeeinrichtung in Stade - zusammen mit vielen der Opfer.

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Insgesamt wurden bei der Bluttat sechs Menschen getötet. Weitere Menschen wurden verletzt, zum Teil schwer. Bei den Toten handelt es sich demnach um vier Mitarbeiterinnen und zwei Mitarbeiter des privaten Trägers der Jugendhilfeeinrichtung und des Jugendamts.

Der Hauptverdächtige wurde festgenommen. Beim festgenommenen Tatverdächtigen handelt es sich um einen 45-jährigen Deutschen. Er war in einem von einer Frau gesteuerten Auto auf der Flucht, als er von Polizisten gefasst wurde. Auch die mutmaßliche Fahrerin wurde festgenommen. Sie stammt nach ersten Erkenntnissen der Ermittler aus dem erweiterten Bekannten- oder Familienkreis des Mannes.

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