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Nach dem "ersten großen Konsolidierungsschritt" mit dem Doppelbudget 2025/26 könnte die Regierung mit einem Doppelbudget 2027/28 "den zweiten Sanierungsschritt" erledigen, "dann haben wir es", argumentierte Marterbauer. Auch die 2027 anstehenden Landtagswahlen in Oberösterreich und Tirol bzw. Anfang 2028 in Niederösterreich seien ein Argument für ein Doppelbudget, weil eine Erstellung des Budgets 2028 im kommenden Jahr wegen der Wahlkämpfe wohl schwieriger wäre. Allenfalls könne man das Budget für 2028 im kommenden Jahr ein bisschen anpassen, so der Finanzminister.
Gefragt nach möglichem Interesse seinerseits an einer Kandidatur für den SPÖ-Parteivorsitz winkte Marterbauer ab: "Ich bin 60 und werde alles dransetzen, in dieser Legislaturperiode meine Aufgaben als Finanzminister zu erfüllen". Um das Budget zu sanieren, die Arbeitslosigkeit zurückzuführen und das Klimaziel zu erreichen "dafür werde ich alles machen und am Ende der Legislaturperiode, hab ich meiner Frau versprochen, in Pension zu gehen". Angesichts der innerparteilichen Kritik an Parteichef Andreas Babler plädierte er dafür, dass die SPÖ wieder zu Geschlossenheit und Solidarität zurückfinden müsse, "gerade auch die Landesparteien würden davon profitieren". Marterbauer zeigte sich aber sicher, dass Andreas Babler der einzige Kandidat beim SPÖ-Parteitag im März sein werde.
Finanzminister Markus Marterbauer (SPÖ) am Dienstag, 3. Juni 2025, anl. eines ExpertInnenhearings im Rahmen des Budgetausschusses des Nationalrates im Parlament in Wien.






