von
Die Proteste im Iran hatten am 28. Dezember begonnen. Sie entzündeten sich an der schlechten Wirtschaftslage, weiteten sich aber rasch zu einer Massenbewegung gegen die religiöse und politische Führung der islamischen Republik aus. Die Behörden gingen brutal gegen die Demonstrierenden vor.
Nach Angaben der in den USA ansässigen Menschenrechtsorganisation Human Rights Activists News Agency (HRANA) wurden bei der brutalen Niederschlagung der Proteste mehr als 4.500 Menschen getötet. Neben 4.251 getöteten Demonstranten kamen ihren Informationen nach auch 197 Sicherheitskräfte ums Leben. Weitere knapp 9.000 Todesfälle würden noch untersucht.
Die Menschenrechtsorganisation Iran Human Rights (IHR) mit Sitz in Norwegen spricht von 3.428 Demonstrierenden, die nachweislich von iranischen Sicherheitskräften getötet worden seien. Die Dunkelziffer sei jedoch deutlich höher und könne zwischen 5 000 und bis zu 20.000 Toten liegen.






