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Es habe im Vorfeld Gespräche gegeben, die Identitären hätten allerdings "auf die erste Route bestanden". Nach den Bestimmungen des Versammlungsgesetzes besteht rund um eine ordnungsgemäß angezeigte Versammlung ein gesetzlicher Schutzbereich. Innerhalb dieses Schutzbereichs dürfen zur selben Zeit keine weiteren Versammlungen stattfinden. Ziel dieser Regelung ist es, allen rechtmäßig angezeigten Versammlungen die ungestörte Ausübung des verfassungsgesetzlich gewährleisteten Versammlungsrechts zu ermöglichen.
Die Identitären dürften sich bereits auf die Absage eingestellt haben. Bereits vor einigen Tagen wurde auf ihren Plattformen dazu geraten, nicht nach Wien anzureisen. Die Demonstration gilt als Tummelplatz europäischer Rechtsextremer und Neonazis. Immer wieder kam es in den vergangenen Jahren auch zu Gewaltvorfällen im Umfeld der Demonstration. Die Polizei wird trotz der Absage mit einem größeren Aufgebot vor Ort sein.