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Heftige Gefechte nahe Meerenge Bab al-Mandab im Jemen

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Gefechte gehen unvermindert weiter
©Afp, AHMAD AL-BASHA, APA
Die Kämpfe zwischen Houthi-Rebellen und der international anerkannten Regierung im Jemen gehen unvermindert weiter. Wie die dpa aus Militärkreisen im Umfeld der Regierungstruppen erfuhr, konzentrierten sich die Gefechte seit der Nacht auf den Westen der Provinz Taiz, nahe der Meerenge Bab al-Mandab. Die bergige Provinz ist von strategischer Bedeutung für die Beherrschung der Küste, die von den Houthi-Rebellen kürzlich erobert wurde.

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Demnach gelang es der Regierung - unter anderem mit Hilfe von Luftschlägen - das Vorrücken der Houthi an zwei Fronten zu verhindern. Dabei seien Dutzende Rebellen getötet oder verwundet worden. Eine Houthi-Drohne sei nahe der Meerenge abgeschossen worden, hieß es weiter.

Houthi-Medien berichteten von Luftangriffen durch saudische Kampfflugzeuge in den Provinzen Taiz und Hajjha. Demnach wurden unter anderem Sendemasten angegriffen. Die Angaben beider Seiten konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

In der Region Taiz mussten nach Schätzungen der Regierung 67.000 Menschen wegen der Kämpfe aus ihren Häusern fliehen. Insgesamt wird von mehr als 125.000 Menschen ausgegangen, die seit Beginn des Monats durch die Kämpfe in die Flucht getrieben wurden.

Die mit dem Iran verbündete Houthi-Miliz hatte in einer Blitzoffensive in der vergangenen Woche die gesamte Westküste des Jemen unter ihre Kontrolle gebracht und strategisch gelegene Inseln erobert. Sie hat damit praktisch uneingeschränkten Zugriff auf die Meerenge Bab al-Mandab, die das Rote Meer mit dem Golf von Aden verbindet. Durch diesen Wasserweg führt die wichtigste Schifffahrtsroute zwischen Europa und Asien.

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