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"Sie lassen die Menschen in Österreich in der größten Hitzekrise im Stich", kritisierte die Grünen-Klubobfrau Leonore Gewessler am Dienstag in einer Aussendung. Ziel des Gipfels sollen "mehr Schutz für besonders gefährdete Menschen, rasche Maßnahmen gegen die Hitzebelastung in Städten und Gemeinden, die auch die Trinkwasserversorgung langfristig absichern, sowie eine Strategie, damit Österreich nicht jedes Jahr wieder völlig unvorbereitet in die nächste Hitzewelle stolpert" sein.
Für Stocker sei die aktuelle Hitzewelle Thema "bei meinen Gesprächen in den Bundesländern", hieß es in einer Stellungnahme aus dem Bundeskanzleramt. "Sie stellt für die Menschen eine große Belastung dar und wirkt sich auf zahlreiche Bereiche des täglichen Lebens aus. Daher ist es notwendig, die Entwicklung weiter genau zu beobachten."
Der Fokus liege nun vor allem auf der Wasser- und Energieversorgung, dem Gesundheitssystem und der Landwirtschaft. Die Bundesregierung sei demnach mit den besonders betroffenen Bereichen in enger Abstimmung. Das Krisensicherheitsbüro, welches im Bundeskanzleramt angesiedelt ist, habe bereits im Jänner und April "vorausschauend ein umfassendes Lagebild zum Thema Hitze" erstellt sowie eine "interministerielle Arbeitsgruppe" eingerichtet. Diese Arbeitsgruppe soll demnach am kommenden Donnerstag wieder zusammenkommen.
