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Eine russische Drohne habe auch eine Industrieanlage getroffen. Das Verteidigungsministerium in Moskau erklärte, das russische Militär habe ein Frachtschiff im ukrainischen Schwarzmeerhafen Tschornomorsk in der Region Odessa angegriffen. In Polen wurde der Betrieb auf den Flughäfen in Lublin und Rzeszow im Osten des Landes kurzzeitig eingestellt, weil die Luftwaffe wegen russischer Raketenangriffe auf die angrenzende Ukraine zum Schutz des nationalen Luftraums vorsorglich im Einsatz gewesen sei, wie Flugsicherung und Armee erklärten.
Hanscha warf Russland Terror vor und veröffentlichte auf Telegram auch ein Foto von dem getroffenen Bus, an dem Blutspuren zu sehen sind. "Die sieben Verletzten befinden sich derzeit in ärztlicher Obhut. Sie erhalten alle notwendige Hilfe", erklärte er. Auch die ukrainische Hauptstadt Kiew meldete erneut russische Angriffe. Es stünden Lagerhallen in Flammen und es gebe einen Verletzten, teilten die Behörden mit.
Im Gebiet Mykolajiw berichtete die ukrainische Eisenbahngesellschaft vom Einschlag einer Drohne in den Personenzug Nr. 122 auf der Strecke Kiew-Mykolajiw. Die Insassen konnten sich demnach alle rechtzeitig in Sicherheit bringen. Niemand sei verletzt worden, hieß es. Der Zug geriet demnach in Brand. Auch in Kowel im Nordwesten der Ukraine im Gebiet Wolyn sei eine Lokomotive getroffen worden. Russland hatte seine Angriffe auf Züge und Eisenbahnanlagen zuletzt intensiviert. Die Ukraine beklagt, dass Hunderte Lokomotiven beschädigt oder zerstört worden seien und ersetzt werden müssen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach bei Telegram von einem "Akt der Barbarei". Russland müsse mit härteren Sanktionen seitens der USA und der EU gezwungen werden, den sinnlosen Krieg zu beenden. Es dürfe keinerlei Zugeständnisse an den Aggressor in Form gelockerter Sanktionen geben, warnte er. "Angesichts der täglichen brutalen Morde durch Russland ist es wichtig, dass die Sanktionen als Reaktion auf den Krieg streng bleiben", sagte er. Es sei nicht der richtige Zeitpunkt, den Druck zu verringern.
Die ukrainische Flugabwehr bestätigte in der Früh den Einschlag mehrerer Drohnen. Insgesamt habe Russland mit 80 Flugobjekten angegriffen. Davon seien mehr als 60 unschädlich gemacht worden.