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"Solange die russische Aggression in der Ukraine andauert, ist es möglich, dass es erneut zu Vorfällen kommt, bei denen ausländische Drohnen in den lettischen Luftraum eindringen oder sich diesem nähern", teilte das Militär weiter mit. Der Luftraum werde ständig überwacht, gemeinsam mit den NATO-Verbündeten sei auch schnelle Reaktion auf Bedrohungslagen gewährleistet.
In diesem Monat war ein kaum genutztes Öllager mit leeren Tanks in Rezekne im Osten des Landes getroffen worden. Bei dem Vorfall waren zwei fehlgeleitete ukrainische Drohnen nahe der russischen Grenze abgestürzt. Niemand wurde verletzt. Der Zwischenfall löste eine politische Krise in dem Land aus, bei der erst Verteidigungsminister Andris Spruds und dann Regierungschefin Evika Silina zurücktrat.
Im Zuge des Ukraine-Krieges kam es zuvor bereits zu mehreren Drohnenvorfällen im Luftraum des an Russland und Belarus grenzenden Landes. Silina hatte Spruds deshalb Versäumnisse bei der Drohnenabwehr vorgeworfen.






