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Doskozil über Reform bei Polizei verärgert

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"Anderswo neue Lücken"
©APA, HANS KLAUS TECHT
Der burgenländische Landeshauptmann Hans Peter Doskozil (SPÖ) hat sich am Donnerstag verärgert gezeigt über Reformpläne bei der Polizei. Was als "Modernisierung" verkauft werde, bedeute "mehr Wochenenddienste, schlechter planbare Freizeit, weniger zusammenhängende Erholungsphasen und im schlimmsten Fall weniger Einkommen", schrieb er auf Facebook. Auch dass Personal aus dem Burgenland abgezogen werden soll, um Personalknappheit in Wien auszugleichen, lehnt er ab.

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"Ich war selbst Polizist", er kenne den Beruf, betonte der nunmehrige Landeshauptmann. Polizisten würden "faire Arbeitsbedingungen und ein Einkommen, auf das man sich verlassen kann", verdienen, forderte Doskozil. Er erklärte weiters, dass bei außergewöhnlichen Einsätzen zusammengearbeitet werde, dauerhaft könnten Personalprobleme aber nicht gelöst werden, "indem man anderswo neue Lücken aufreißt".

Besonders ärgere ihn, dass das Modell mit 1. September startet, obwohl die "Sorgen der Betroffenen" seit Monaten auf dem Tisch liegen würden. Das Innenministerium müsse den Probebetrieb jetzt genau beobachten und "wenn sich die Befürchtungen bestätigen", Korrekturen vornehmen. "Wer eine starke Polizei will, darf nicht bei den Polizistinnen und Polizisten sparen", so Doskozil.

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