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In Indien fielen im nördlichen Bundesstaat Uttar Pradesh zwischen Freitag und Sonntag 66,5 Millimeter Regen, normalerweise sind es 7,6 Millimeter, wie der dortige Katastrophenschutz erklärte. Die zentrale Wasserkommission stufte die Lage an 30 Flussmessstationen in sieben Bundesstaaten als ernst ein. Mehrere große Flüsse wie der Ganges überschritten die Gefahrenmarke.
In Nepal führten die Überschwemmungen zu massiven Stromausfällen, zudem wurde ein 40-Megawatt-Wasserkraftwerk beschädigt. Unabhängig davon riss eine Lawine im nördlichen Bezirk Manang das Basislager des 7.126 Meter hohen Berges Himlung Himal mit sich. Seitdem werden zehn einheimische Arbeiter vermisst, die Zelte für ausländische Bergsteiger aufbauen sollten.
Die Region wird immer wieder von schweren Naturkatastrophen heimgesucht. Erst im vergangenen Monat waren bei verheerenden Überschwemmungen in Nepal mehr als 1.450 Menschen ums Leben gekommen. Tausende gelten weiterhin als vermisst. Die damals besonders schwer getroffenen Gebiete Rasuwa und Nuwakot gelten nach Angaben des nationalen Katastrophenschutzes derzeit jedoch nicht als Hochrisikozonen.
