Ausgezeichnet wurde die Corporate-Communications-Kommunikation rund um Modernisierung und Umleitungen, die Jury lobt eine stringente 360-Grad-Umsetzung und spürbar höhere Akzeptanz für Öffi-Baustellen
Die Wiener Linien sind beim Staatspreis Public Relations 2025 in der Kategorie „Corporate Communications, Produkt- und Service-PR“ ausgezeichnet worden. Prämiert wurde die Baustellenkommunikation „Netz erst recht!“, die notwendige Bauarbeiten im Wiener Öffi-Netz offensiv erklärt, transparent begleitet und dabei bewusst auf Humor und Wiener Schmäh setzt.
Verliehen wurde der Staatspreis im Rahmen der PR-Gala am 18. Februar 2026. Der Hauptpreis ging an Infineon („Infineon unlocked“), in den Kategorien kürte die Jury jeweils eigene Siegerprojekte.
„Netz erst recht!“ richtet den Blick auf die Realität einer wachsenden Stadt: Über zwei Millionen Fahrgäste nutzen täglich U-Bahn, Bim und Bus, gleichzeitig müssen Gleise, Weichen und Infrastruktur modernisiert werden. Die Kampagne dreht den Spieß um und macht klar, dass gebaut wird, weil es nötig ist, nicht trotz der Unannehmlichkeiten.
Die Jury würdigte besonders die „handwerklich exzellente 360-Grad-Kommunikation“ und eine klare Dramaturgie, die vom Social-Media-Content bis zum gebrandeten Bauzaun reicht. Slogans wie „Ohne Fleiß kein Gleis“ oder „Schienen streicheln reicht leider nicht“ sollen den Ärger über Sperren nicht wegreden, sondern ihn mit Haltung moderieren.
Konzipiert und umgesetzt wurde die begleitende Modernisierungskampagne für Print, digitale Außenwerbung und Video gemeinsam mit der Agentur GOOD LIFE CREW, Teile des organischen Contents entstanden inhouse.






