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Copa Data meldet Rekordjahr in CEE und Nahost

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Johannes Wolf, Geschäftsführer der COPA-DATA CEE/ME

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Industriesoftware-Plattform zenon treibt Wachstum, der Umsatz in CEE/ME steigt 2025 auf 12,6 Millionen Euro, KI und digitale Souveränität rücken für 2026 in den Fokus.

Die Copa Data Gruppe zieht für das Geschäftsjahr 2025 eine positive Bilanz. Gruppenweit wuchs das Unternehmen nach eigenen Angaben um 21 Prozent. In der Region Mittel und Osteuropa sowie Naher Osten, CEE/ME, erzielte Copa Data einen Rekordumsatz von 12,6 Millionen Euro, ein Plus von 24,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Als wichtigste Treiber nennt das Unternehmen die Nachfrage nach Lösungen auf Basis der Softwareplattform zenon in den Bereichen Energie sowie Life Sciences und Pharma.

Geschäftsführer Johannes Wolf verweist trotz geopolitischer Belastungen auf den Stellenwert von Industriesoftware für Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz. Zenon solle Unternehmen befähigen, Prozesse zukunftssicher zu gestalten, Ressourcen effizienter zu nutzen und nachhaltige Lösungen umzusetzen.

Als Wachstumsthema hebt Copa Data die sogenannte Twin Transition hervor, also die gleichzeitige ökologische und digitale Transformation. Mit Software definierten OT Lösungen setze man auf flexible, hardwareunabhängige Automatisierung von Produktions und Energieprozessen, gerade in regulierten Branchen wie Life Sciences und Pharma. Zudem betont das Unternehmen den No Code Ansatz als Hebel, um Digitalisierung schneller in die Praxis zu bringen.

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Auch das internationale Ökosystem rund um die Plattform wird ausgebaut. Als Höhepunkt 2025 nennt Copa Data die Konferenz zenonIZE im Stiftung Mozarteum in Salzburg. Dort kamen laut Unternehmen mehr als 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus über 50 Ländern zusammen, um Best Practices und Zukunftstrends zu diskutieren.

Im Jänner 2026 war Copa Data zudem zum vierten Mal beim World Economic Forum in Davos vertreten, nach eigenen Angaben als eines von drei österreichischen Unternehmen. Wolf beschreibt die Präsenz in Davos als Möglichkeit, globale Trends frühzeitig zu erkennen und den Austausch mit Entscheidungsträgern zu intensivieren.

Strategisch will Copa Data Künstliche Intelligenz stärker verankern. Erste KI Funktionen seien in das Produkt integriert, außerdem arbeite man an Partnerschaften und bringe sich in Fach und Arbeitsgruppen ein. Wolf verweist in diesem Zusammenhang auf seine Mitarbeit in der KI Taskforce der Industriellenvereinigung Österreich.

Einen Schwerpunkt setzt Copa Data auch beim Begriff digitale Souveränität, verstanden als Kontrolle über Daten und Prozesse, weniger Abhängigkeit von externen Akteuren und besserer Schutz vor Cyberangriffen. Das Unternehmen positioniert seine in Österreich entwickelte Technologie hier als Schlüsselbaustein. Für 2026 kündigt Copa Data an, die Schwerpunkte Energie sowie Life Sciences und Pharma weiter auszubauen, mit Fokus auf Cybersicherheit, KI, Resilienz und die Umsetzung der Twin Transition.

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