Destinations-Netzwerk Austria sieht in der "Vision T" wichtige Orientierung, fordert aber rasche Umsetzung in den Regionen
Mit der "Vision T" liegt seit Montag ein neues strategisches Zukunftsbild für den österreichischen Tourismus vor. Das Destinations-Netzwerk Austria (dna), die Interessenvertretung der heimischen Tourismusdestinationen, begrüßt die Strategie und pocht nun auf eine zügige Umsetzung der darin formulierten Ziele, insbesondere auf regionaler Ebene.
Verband sieht Regionen als entscheidenden Hebel
Aus Sicht des dna entscheidet sich der Erfolg der Vision T vor allem in den Tourismusregionen selbst. Dort würden Herausforderungen und Chancen der Branche unmittelbar sichtbar, dort entstünden Innovationen, und dort erfolge letztlich die Übersetzung der strategischen Leitlinien in konkretes Handeln.
Verbandspräsident Mathias Schattleitner erklärte, die Vision T verschaffe Österreich eine wichtige strategische Orientierung für die Weiterentwicklung des Tourismusstandorts. Zentrale Zukunftsthemen wie Nachhaltigkeit, regionale Wertschöpfung, Arbeitskräfte, Digitalisierung und gesellschaftliche Akzeptanz des Tourismus seien darin berücksichtigt. Nun komme es darauf an, die Strategie mit konkreten Maßnahmen zu unterlegen und in den Regionen umzusetzen. Die Vision T gebe die Richtung vor, den Weg dorthin gestalteten die Regionen.
Breite Vertretung der Destinationen
Das dna vereint nach eigenen Angaben mehr als 200 Mitglieder und vertritt damit rund 97 Prozent der österreichischen Tourismusregionen. Laut Schattleitner kommt den Destinationen bei der Umsetzung der Vision T eine zentrale Rolle zu: Sie würden Gäste empfangen, Betriebe begleiten, Kooperationen aufbauen und die Balance zwischen touristischer Entwicklung und Lebensqualität vor Ort gestalten.
Lebensraumperspektive als gemeinsamer Ansatz
Positiv bewertet der Verband insbesondere, dass die Vision T den Mehrwert des Tourismus für Regionen und Bevölkerung in den Mittelpunkt rückt. Dieser Ansatz decke sich mit den laufenden Arbeiten des Netzwerks zum Destinationsmanagement mit Lebensraumperspektive, bei dem wirtschaftliche, soziale und ökologische Aspekte gleichermaßen einbezogen werden. Ziel sei es, Tourismus als aktiven Beitrag zu attraktiven und lebenswerten Regionen in Österreich weiterzuentwickeln.






