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Stadttheater Wiener Neustadt eröffnet Dauerausstellung mit Werken von Hannes Mlenek

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Live-Malperformance zu „O Fortuna" und Podiumsgespräch begleiteten die Vernissage der Sammlung Werner Trenker

Das Stadttheater Wiener Neustadt hat am Montag, 15. Juni 2026, im Foyer seine neue Dauerausstellung „Kunst im Foyer" eröffnet. Gezeigt werden großformatige Bilder des Künstlers Hannes Mlenek aus der Sammlung des Unternehmers Werner Trenker. Den Auftakt bildete eine Live-Malperformance zur Carmina-Burana-Komposition „O Fortuna", bei der Mlenek die Musik nach Angaben der Veranstalter in unmittelbare bildnerische Energie umsetzte.

Im Anschluss eröffnete der Bürgermeister von Wiener Neustadt, Klaus Schneeberger, in Vertretung von Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner, die Ausstellung. Die Werke Mleneks sind ab sofort dauerhaft in der Eingangshalle des Theaters zu sehen.

Podiumsgespräch mit Kunstschaffenden und prominenten Gästen

Den Abend rundete ein Podiumsgespräch ab, an dem die Geschäftsführerin des Stadttheaters, Maria Großbauer, der Kunstsammler Werner Trenker, die Leiterin der Galerie Schloss Parz, Barbara Steininger-Wetzlmair, sowie der Opernsänger Rafael Fingerlos teilnahmen.

Unter den Ehrengästen waren der albanische Botschafter in Wien, Fate Valej, der Dompfarrer des Stephansdoms, Toni Faber, die Geschäftsführerin der Spanischen Hofreitschule, Maria Patek, der Wiener Neustädter Kulturstadtrat Franz Piribauer, der niederösterreichische Landtagsabgeordnete Franz Dinhobl, der Architekt des Stadttheaters, Peter Übersberger, sowie die Kulturmanagerin und Kuratorin Esther Hladik.

„Kunst gehört überall hin, wo Menschen zusammenkommen"

„Hannes Mlenek malt nicht, er denkt laut, mit dem ganzen Körper. Dass wir diese Energie jetzt dauerhaft ins Foyer des Stadttheaters bringen dürfen, freut mich ganz besonders. Kunst gehört nicht nur in Museen, sondern überall hin, wo Menschen zusammenkommen, und genau das ist das Stadttheater Wiener Neustadt", sagt Werner Trenker, Unternehmer und Kunstsammler.

„Das Stadttheater war immer ein Ort der Begegnung, mit großen Geschichten, mit Musik, mit dem Leben. Nun treffen hier auch Werke eines internationalen niederösterreichischen Künstlers auf die Musik und Bühnenkunst unseres Theaters. Mit den Bildern von Hannes Mlenek im Foyer eröffnen wir unseren Gästen nun schon beim Eintreten einen Raum, der auflädt und bewegt. Das ist genau das, was Kunst kann", sagt Maria Großbauer, Geschäftsführerin des Stadttheater Wiener Neustadt.

O Fortuna: Wenn Musik zu Bild wird

Im Zusammenspiel von Klang, Geste und Wahrnehmung entwickelte Mlenek seine Bildsprache live auf der Bühne. Ausgangspunkt war das Werk „O Fortuna" aus Carl Orffs Carmina Burana. Die Musik diente dabei nicht als Begleitung, sondern als treibende Kraft, die formt, verdichtet und wieder auflöst. Mlenek setzte den Stift intuitiv und emotional an und führte ihn frei über das Papier. Zuckende Umrisslinien skizzierten eine menschliche Figur als Torso, der Masse und Wirkung erhält, ohne dass Volumen modelliert wird. Die Linie bleibt dabei in ihrer Reinheit und ihrem Flächenbezug erhalten. Die dargestellten Körper fallen und schweben auf der Bildfläche, ohne Erdung, stets eingebunden in den Entstehungsprozess des Werks.

Die Werke Hannes Mleneks aus der Sammlung Werner Trenker sind ab sofort dauerhaft im Foyer des Stadttheaters Wiener Neustadt zu besichtigen.

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