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Silicon Alps Cluster stärkt europäische Zusammenarbeit mit Business Mission nach Schweden

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©Silicon Alps Cluster.

Delegationsreise nach Lund, Malmö und Göteborg bringt neue Kontakte, vertieft Partnerschaften und eröffnet Kooperationspotenzial im Mikroelektronik- und Chips-Ökosystem.

Der Silicon Alps Cluster hat mit einer Outgoing Business Mission nach Schweden seine internationale Vernetzung im europäischen Mikroelektronik- und ESBS-Ökosystem weiter ausgebaut. Die Delegationsreise führte von 13. bis 16. April 2026 nach Lund, Malmö und Göteborg. Im Mittelpunkt standen der Austausch mit Unternehmen, Universitäten und Forschungseinrichtungen sowie die Anbahnung neuer Kooperationen entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Vernetzung im europäischen Innovationsraum

An der Delegation nahmen Vertreterinnen und Vertreter führender Unternehmen und Forschungseinrichtungen teil. Dazu zählten unter anderem semify GmbH, Materials Center Leoben Forschung GmbH, Infineon Technologies Austria AG, Critical Manufacturing, Silicon Austria Labs GmbH, Anlagenbau Austria GmbH, BNN BioNanoNet Forschungsgesellschaft mbH sowie das Außenwirtschaftscenter Stockholm.

Ziel der Reise war es, Kooperationspotenziale im europäischen Mikroelektronik- und Electronic and Software Based Systems, kurz ESBS, Ökosystem zu identifizieren und bestehende Netzwerke gezielt zu erweitern. Gerade vor dem Hintergrund wachsender globaler Anforderungen an die Halbleiterindustrie gewinnt die Zusammenarbeit innerhalb Europas weiter an Bedeutung.

Besuche bei Forschungseinrichtungen und Unternehmen

Das viertägige Programm verband Unternehmens- und Institutsbesuche mit Matchmaking-Formaten und der Teilnahme an zentralen Branchenevents. Auf dem Programm standen unter anderem Besuche beim ProNano Lab von RISE, bei der Forschungsinfrastruktur MAX IV, bei Axis Communications, an der Chalmers University of Technology sowie bei Uni3 by Geely.

Zusätzlich nahm die Delegation an der Elektronikmässan und an der SEMICON Sweden teil. Die Teilnehmenden erhielten damit Einblicke in das schwedische Innovationsökosystem und konnten direkte Gespräche mit potenziellen Partnern aus Industrie und Forschung führen.

Grundlage für neue Projekte

Die Business Mission schuf nach Angaben des Silicon Alps Cluster vor allem drei zentrale Mehrwerte: den Aufbau neuer internationaler Kontakte, die Vertiefung bestehender Partnerschaften und konkrete Anknüpfungspunkte für künftige Forschungs- und Innovationsprojekte.

„Der Wettbewerb in der Mikroelektronik wird auf europäischer Ebene entschieden. Starke Partnerschaften sind der Schlüssel, um Innovation schneller umzusetzen und als Standort international wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagt Robert Gfrerer, CEO des Silicon Alps Cluster und Chair der Silicon Europe Alliance.

Südösterreichischer Mikroelektronik-Standort im Fokus

Mit der Business Mission nach Schweden unterstreicht der Silicon Alps Cluster seine Rolle als Vernetzer zwischen Industrie, Forschung und internationalen Organisationen. Zugleich stärkt die Initiative die Sichtbarkeit des südösterreichischen Mikroelektronik-Standorts im europäischen Kontext.

Die Reise zeigt, wie gezielte internationale Kooperationen dazu beitragen können, technologische Kompetenzen zu bündeln, Innovationsprojekte schneller voranzubringen und Europas Position im globalen Chips- und Mikroelektronikmarkt zu stärken.

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