Wolfgang Unterhuber (Chefredakteur BOOM) und Mahdi Allagha (Mitglied der Geschäftsleitung Senat der Wirtschaft) freuen sich auf die Zusammenarbeit. (v.l.n.r.)
©Alex RieckDas Wirtschaftsmagazin des Senats der Wirtschaft soll unter neuer Leitung pointierter, analytischer und politischer werden
Mit Wolfgang Unterhuber bekommt das Wirtschaftsmagazin Boom einen neuen Chefredakteur. Zugleich übernimmt der Wirtschaftsjournalist die Projektleitung beim Senat der Wirtschaft. Das Magazin soll damit inhaltlich neu geschärft und klarer als Plattform für wirtschafts- und gesellschaftspolitische Debatten positioniert werden.
Neuer Chefredakteur mit wirtschaftsjournalistischem Profil
Unterhuber war unter anderem für das WirtschaftsBlatt, die Regionalmedien Austria und den Kurier tätig. Er steht für einen kritischen, analytischen Zugang zum Wirtschaftsjournalismus. Genau dieses Profil soll er nun bei Boom einbringen.
Mahdi Allagha, Mitglied der Geschäftsleitung des Senats der Wirtschaft, beschreibt den Personalwechsel als bewusste strategische Entscheidung. Unterhuber solle das Magazin zu einer noch relevanteren Plattform für Wirtschaft, Politik und gesellschaftliche Entwicklungen machen.
Boom soll kantiger und politischer werden
Auch Herausgeber und Senat-Vorstandsvorsitzender Hans Harrer verbindet mit der Neuausrichtung einen klaren Anspruch. Boom solle kein gefälliges Begleitmedium sein, sondern ein publizistisch schärferes Magazin mit Haltung. Im Mittelpunkt stehe die Verteidigung unternehmerischer Freiheit sowie die Auseinandersetzung mit verkrusteten Strukturen.
Bislang erscheint Boom zweimal jährlich unter dem Dach des Senats der Wirtschaft. Inhaltlich versteht sich das Magazin als Stimme für Führungskräfte und Unternehmer, die bürokratischen Stillstand kritisieren und gesellschaftliche Verantwortung übernehmen wollen.
Unterhuber sieht Raum für unbeachtete Themen
Unterhuber selbst beschreibt Boom als geeignete Bühne, um wirtschaftliche Entwicklungen ehrlich und analytisch zu begleiten. Mit der personellen Neuaufstellung setzt der Senat der Wirtschaft damit auf ein klareres publizistisches Profil und auf mehr Zuspitzung in wirtschaftspolitischen Debatten.






