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Hella zeigt neues Lamellendach Ventur im Porsche Museum

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v.l.n.r. Henning Rieseler (Studio F. A. Porsche), Gabriella Pape (Königliche Gartenakademie Berlin), Andreas Kraler (HELLA) und Moderator Günther Jauch beim Launch des Lamellendachs VENTUR im Porsche Museum Stuttgart

Mehr als 200 internationale Gäste erlebten in Stuttgart die Premiere der neuen Produktlinie Ventur One, Sun und Sky. Im Mittelpunkt standen Design, Technik und die strategische Bedeutung des wachsenden Outdoor-Living-Marktes.

Der Sonnenschutzspezialist aus Osttirol präsentierte die Modelle Ventur One, Ventur Sun und Ventur Sky in Stuttgart vor mehr als 200 geladenen internationalen Gästen. Durch den Abend führte TV-Moderator Günther Jauch, der mit Designer Henning Rieseler vom Studio F. A. Porsche und Gartenarchitektin Gabriella Pape über Produktgestaltung, Wohntrends und die Zukunft des Gartens sprach.

Stuttgart als Bühne für die Produktpremiere

Mit der Präsentation im Porsche Museum setzte Hella auf eine bewusst starke Inszenierung für den Marktstart. Der Abend war als Kombination aus Show, Gesprächsformat und Produktvorstellung angelegt. Am darauffolgenden Tag folgte ein Businessbrunch im Hella Campus in Geislingen, bei dem die technischen Details des neuen Lamellendachs vertieft wurden.

Die Einführung kommt zu einem Zeitpunkt, an dem das Segment Outdoor Living weiter an Bedeutung gewinnt. Terrassen, Gärten und überdachte Außenflächen werden zunehmend als Erweiterung des Wohnraums verstanden. Hella positioniert sich mit der neuen Produktfamilie gezielt in diesem wachsenden Markt.

Design in Zusammenarbeit mit Studio F. A. Porsche

Entwickelt wurde das neue Lamellendach gemeinsam mit dem Studio F. A. Porsche. Im Fokus stand ein reduziertes, hochwertiges Pergola-Design, das Funktionalität und klare Formensprache verbinden soll. Nach Angaben des Unternehmens verzichtet das System unter anderem auf sichtbare Schrauben und sichtbare Gehrungen.

Henning Rieseler, Design Director des Studio F. A. Porsche, beschrieb das Ergebnis als Ausdruck einer Partnerschaft, die auf Präzision, Ästhetik und einem gemeinsamen Verständnis von Qualität beruhe. Entscheidend sei dabei nicht nur die sichtbare Gestaltung, sondern auch die konstruktive Ausführung. Das Produkt sei so entwickelt worden, dass es effizient montiert werden könne, ohne den gestalterischen Anspruch zu beeinträchtigen.

Garten und Terrasse als Teil moderner Wohnkonzepte

Ein weiterer inhaltlicher Schwerpunkt des Abends war die Rolle von Garten und Terrasse in zeitgemäßen Lebenskonzepten. Die europaweit tätige Gartenarchitektin Gabriella Pape betonte, dass der Garten für viele Menschen zu einem privaten Rückzugsort geworden sei, in dem sich der persönliche Stil widerspiegeln solle.

Besonders die Terrasse gewinne als Verbindung zwischen Innen- und Außenraum an Bedeutung. Genau dort setzt Hella mit dem neuen Lamellendach an. Das System soll den Wohnraum nach außen erweitern und gleichzeitig Schutz, Komfort und gestalterische Qualität bieten.

Hella setzt auf Individualisierung und Technik

Auch strategisch ordnete Hella-Geschäftsführer Andreas Kraler die neue Produktlinie klar ein. Die Sonnenschutzlösungen der Zukunft müssten effektiv, individuell anpassbar und langlebig sein, sagte er bei der Veranstaltung. Diesem Anspruch solle die neue Ventur-Familie gerecht werden.

Geplant sind individuelle Farbkombinationen, kombinierbare Seitenlösungen aus Glas oder Textil sowie integrierbare Photovoltaikmodule. Damit richtet sich Hella nicht nur an private Bauherren, sondern auch an Hotellerie, Gastronomie und öffentliche Projekte.

Hohe Wind- und Schneelasten als technisches Verkaufsargument

Technisch hebt Hella vor allem die Belastbarkeit des Systems hervor. Die neue Ventur erreicht laut Unternehmen eine Windstabilität von 137 km/h im geöffneten Zustand und 123 km/h bei geschlossenen Glaselementen. Hinzu kommt eine Schneelast von bis zu 500 kg/m². Damit ist das Lamellendach für den ganzjährigen Einsatz ausgelegt.

Zur Ausstattung zählen außerdem Lamellen mit einer Verstellung von 0 bis 135 Grad, eine verdeckte Wasserführung, ein leiser und schneller Antrieb sowie eine montagefreundliche Konstruktion. Gesteuert wird das System über die hauseigene Lösung Onyx, die Smart-Home-Anbindungen und automatisierte Abläufe für Sonne, Wind, Regen, Frost und Schnee ermöglicht.

Marktstart beginnt im Mai

Der Verkaufsstart erfolgt gestaffelt. Ventur One kommt ab Mai 2026 auf den Markt. Ventur Sun mit Photovoltaik-Lamellen soll Ende des Jahres folgen. Für das erste Quartal 2027 ist die Produktion von Ventur Sky vorgesehen, der Variante mit auffahrbarem Dach.

Ab Mitte Mai wird das neue Lamellendach zudem in mehreren Markenerlebniswelten von Hella zu sehen sein, darunter in Geislingen, Wien, Abfaltersbach, Bruneck und Wil.

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