Otmar Michaeler, CEO der FMTG und Giorgio Mazzella, früherer Eigentümer von Capo Boi bei der Schlüsselübergabe
©FMTGMit dem Kauf des Resorts an der Südküste Sardiniens sichert sich die Falkensteiner Michaeler Tourism Group nun auch das Eigentum an einem langjährig betriebenen Standort. Geplant sind Investitionen in die Weiterentwicklung zum führenden Fünf-Sterne-Resort und in den Ausbau des Ganzjahrestourismus rund um Cagliari.
Die Falkensteiner Michaeler Tourism Group hat das Falkensteiner Resort Capo Boi an der Südküste Sardiniens übernommen. Nach rund zehn Jahren als Betreiber geht das Unternehmen damit einen weiteren strategischen Schritt und vereint Betrieb und Eigentum an dem Standort erstmals in einer Hand.
Das Resort liegt in einer privaten Bucht im Meeresschutzgebiet Capo Carbonara und zählt zu den bekannten Premiumadressen im Süden der Insel. Für die FMTG ist die Übernahme Teil einer langfristigen Strategie, touristisch attraktive Schlüsselimmobilien nicht nur zu betreiben, sondern auch im Eigenbestand zu halten.
Ein traditionsreicher Standort mit prominenter Vergangenheit
Das Resort wurde über Jahrzehnte von der Familie Mazzella entwickelt, die den Standort an der Südostküste Sardiniens zu einem etablierten Haus im gehobenen Segment ausbaute. Die Region genießt seit Langem einen besonderen Ruf. Schon in früheren Jahren zog die Südküste Sardiniens prominente Urlaubsgäste an, darunter auch den früheren deutschen Bundeskanzler Willy Brandt.
Mit dem Eigentümerwechsel endet nun eine langjährige Phase, in der die FMTG das Haus auf Pachtbasis führte und im Premiumsegment weiterentwickelte.
Eigentum als Basis für weitere Investitionen
Für die Unternehmensgruppe schafft der Kauf vor allem neue Spielräume bei der Entwicklung des Resorts. Laut FMTG sind in den kommenden Jahren umfassende Investitionen vorgesehen, um den Standort auf ein neues Niveau zu heben und als führendes Fünf-Sterne-Resort auf Sardinien zu positionieren.
Zugleich soll das Haus stärker auf einen Ganzjahresbetrieb ausgerichtet werden. Damit verfolgt die Gruppe nicht nur ein einzelnes Hotelprojekt, sondern auch ein regionales Ziel: Der Süden Sardiniens und das Umfeld von Cagliari sollen touristisch breiter aufgestellt und über die klassische Sommersaison hinaus gestärkt werden.
Fokus auf Italien und hochwertige Destinationen
Die Transaktion steht exemplarisch für die Ausrichtung der FMTG in Italien. Das Unternehmen setzt neben dem operativen Wachstum zunehmend darauf, zentrale Standorte in hochwertigen Destinationen selbst zu besitzen. Italien bleibt dabei ein Kernmarkt der Gruppe.
Langfristig strebt die FMTG an, das Resort in die Kollektion der The Leading Hotels of the World aufzunehmen. Bereits heute gehören drei Häuser der Gruppe dieser Vereinigung an: das Falkensteiner Hotel Kronplatz, das Falkensteiner Family Hotel Montafon und das Falkensteiner Schlosshotel Velden.
Finanzierung und Beratung der Transaktion
Die Finanzierung der Übernahme erfolgte überwiegend durch die Monte dei Paschi di Siena. Die finanzielle Beratung und Strukturierung übernahmen Fabio Cassi und Matteo Pattavina von Equita. Rechtlich und steuerlich begleitet wurde die Transaktion von DLA Piper, Macciotta & Associati sowie Hager & Partners.






