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Neue Verbindung ab Wien: FlyOne Armenia fliegt seit 3. April nonstop nach Jerewan

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©Flughafen Wien

Mit dem Start der neuen Strecke erweitert der Flughafen Wien sein Angebot in den Kaukasus. Ab Juni soll die Verbindung auf drei Flüge pro Woche ausgebaut werden.

Der Flughafen Wien hat eine neue Airline im Streckennetz: FlyOne Armenia verbindet Wien seit dem 3. April 2026 nonstop mit der armenischen Hauptstadt Jerewan. Mit dem Erstflug baut der Standort sein Angebot in Richtung Kaukasus weiter aus und schafft zusätzliche Optionen für touristische wie geschäftliche Reisen.

Nach Angaben des Flughafens wird die Verbindung zunächst einmal wöchentlich bedient. Ab 3. Juni 2026 soll das Angebot auf drei Flüge pro Woche erweitert werden. Zum Einsatz kommt ein Airbus A320.

Flughafen Wien setzt auf Wachstum Richtung Kaukasus

Für den Flughafen Wien ist die neue Verbindung auch ein Signal für die Attraktivität des Standorts. Vorstand Julian Jäger spricht von einem wichtigen Ausbau des Streckennetzes. Mit den zusätzlichen Flügen von FlyOne Armenia werde das Angebot zwischen Wien und Jerewan im Sommer auf insgesamt zehn wöchentliche Verbindungen steigen. Neben Urlaubsreisen soll die Route auch den Incoming-Tourismus aus Armenien sowie den Geschäftsreiseverkehr stärken.

Auch FlyOne Armenia sieht in der neuen Verbindung Wachstumspotenzial. CEO Aram Khachatryan betont, Wien sei eine Destination mit hoher Relevanz für Reisende aus Armenien und für Transitpassagiere auf dem Weg nach Europa.

Feste Flugzeiten und Anschlussmöglichkeiten

FlyOne Armenia fliegt die Strecke Wien–Jerewan mit klaren Umlaufzeiten: Der Abflug in Jerewan erfolgt um 15:40 Uhr, die Ankunft in Wien ist für 17:30 Uhr vorgesehen. Der Rückflug startet um 18:30 Uhr in Wien und landet um 23:50 Uhr in Jerewan.

Über den Flughafen Jerewan sind im Streckennetz der Airline zudem weitere Ziele erreichbar. Damit gewinnt die neue Verbindung auch als Umsteigeoption an Bedeutung.

Jerewan rückt für Wien-Reisende näher

Mit der neuen Direktverbindung wird Jerewan für Reisende aus Österreich einfacher erreichbar. Die armenische Hauptstadt gilt als kulturell und historisch bedeutendes Ziel an der Schnittstelle zwischen Europa und Asien. Sehenswürdigkeiten wie der Platz der Republik, die Kaskade oder zahlreiche Museen prägen das Stadtbild.

Zugleich positioniert sich Armenien zunehmend als Reiseland für Kultur, Natur und Kulinarik. UNESCO-Stätten, Klosteranlagen und die Landschaften des Kaukasus dürften die neue Verbindung auch für den Freizeitverkehr interessant machen.

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