Das Fünf-Sterne-Superior-Haus hat sich binnen eines Jahres als Premium-Spa- und Wellbeing-Destination in Mitteleuropa etabliert. Auszeichnungen, internationale Gäste und eine klare Slow-Luxury-Philosophie prägen den schnellen Aufstieg.
Mitte Mai 2026 feiert das Le Primore Hotel & Spa in Hévíz sein erstes Jubiläum. Das Fünf-Sterne-Superior-Hotel hat sich seit seiner Eröffnung rasch zu einer der auffälligsten Premium-Spa- und Wellbeing-Destinationen Mitteleuropas entwickelt. Was vor einem Jahr als neuer Name am traditionsreichen Kurort Hévíz begann, wird heute auch international im Luxury- und Spa-Tourismus wahrgenommen.
Für Hoteldirektor Alfred Hackl ist diese Entwicklung vor allem eine Bestätigung der eigenen Positionierung. „Es erfüllt mich vor allem mit großer Dankbarkeit“, sagt Hackl. Dass Gäste aus mittlerweile 79 Nationen bereits im ersten Jahr den Weg nach Hévíz gefunden hätten, zeige, „dass unsere Vision verstanden, gespürt und angenommen wird“. Das sei „alles andere als selbstverständlich“ und mache das Le Primore zu einem „echten Leuchtturmprojekt für die gesamte Region“.
Der Luxus der Zeit als Leitmotiv
Im Mittelpunkt des Hotelkonzepts steht die Philosophie „Der Luxus der Zeit“. Das Haus setzt auf Ruhe, Raum, Regeneration und ein Verständnis von Luxus, das nicht auf Inszenierung, sondern auf Entschleunigung ausgerichtet ist.
„Zeit ist heute vermutlich der größte Luxus überhaupt“, sagt Hackl. Gäste sollten im Le Primore nicht das Gefühl haben, etwas erledigen oder abarbeiten zu müssen. Vielmehr solle das Hotel ein Ort sein, „an dem man durchatmet, entschleunigt und wieder spürt, was wirklich wichtig ist“. Exklusivität bedeute heute vor allem „Raum für sich selbst“.
Damit folgt das Haus einem Trend, den Hackl im europäischen Luxury-Wellbeing-Markt deutlich erkennt. Gefragt sei zunehmend bewusster Luxus. „Ruhe, Privatsphäre, Gesundheit, emotionale Erlebnisse und echte Qualität gewinnen massiv an Bedeutung“, sagt er. Gäste suchten keine reine Inszenierung mehr, sondern Orte, die sie wirklich berühren.
Auszeichnungen für Hotel, Design und Kulinarik
Die Entwicklung des Le Primore wurde bereits im ersten Jahr durch mehrere Fachauszeichnungen bestätigt. Der Michelin Guide zählte das Haus schon im Jahr der Eröffnung zu jenen Hotels, die Gästen ein außergewöhnliches Erlebnis bieten. Gewürdigt wurden dabei nicht nur Gastronomie und Service, sondern auch Atmosphäre und Eigenständigkeit des Gesamtkonzepts.
Auch kulinarisch konnte das Hotel früh Aufmerksamkeit erzielen. Das Rooftop-Gourmetrestaurant La Vie erhielt nur drei Monate nach der Eröffnung zwei Hauben von Gault&Millau. Das Restaurant setzt auf Fine Dining, internationale Gastköche und ein gastronomisches Konzept, das den Anspruch des Hauses unterstreicht.
Überrascht habe ihn die schnelle Anerkennung nicht völlig, sagt Hackl, geplant werden könne sie aber nicht. „Solche Auszeichnungen kann man nicht planen, man kann sie sich nur Tag für Tag mit Leidenschaft, Präzision und kompromisslosem Qualitätsanspruch erarbeiten.“ Der Dank gelte dem gesamten Team, insbesondere Küchenchef Attila Borda, F&B Manager Lajos Nagy, Sommelier Milan Pampetrics und ihren Teams.
Weitere Anerkennungen kamen unter anderem bei den Portfolio Property Awards, den Klasszis Top Design Awards, den Meetings Star Awards sowie den Nők Lapja Travel Awards hinzu. Sie stärken die Positionierung des Le Primore als Design-, Spa-, Gastronomie sowie Meeting- und Eventdestination.
Mehr als ein klassisches Wellnesshotel
Ein wesentlicher Schlüssel zum Erfolg des Le Primore liegt darin, dass hier nicht einfach ein Wellnesshotel entstanden ist, sondern eine neue Generation von Spa-Destinationen. „Le Primore ist kein klassisches Wellnesshotel, wir verstehen uns als Luxury Destination Spa“, sagt Hackl. Es gehe nicht nur um Spa-Angebote, sondern um ein ganzheitliches Lebensgefühl. Architektur, Thermalwasser, Design, Kulinarik und Atmosphäre würden zu einem emotionalen Erlebnis verschmelzen.
Das mehr als 11.500 Quadratmeter große Eden Spa, das hoteleigene Heilwasserbecken, verschiedene Saunawelten, Rooftop Fine Dining, die Slow-Luxury-Philosophie und die naturnahe Umgebung schaffen gemeinsam ein Gesamterlebnis, das international Aufmerksamkeit findet.
Zugleich setzt das Hotel auch auf generationenübergreifende Angebote. Dazu zählen ein mehr als 800 Quadratmeter großes Indoor-Abenteuerland, das Kid’s Spa, der Mignon Club und spezielle Programme für Kinder und Jugendliche. Damit will das Haus Familien ansprechen, ohne den Anspruch auf Ruhe, Exklusivität und Privatsphäre aufzugeben.
Gäste aus 79 Nationen
Neben den Auszeichnungen sieht das Hotel vor allem die Resonanz der Gäste als Bestätigung. Nach internen Angaben reisten Besucherinnen und Besucher bereits im ersten Betriebsjahr aus 79 Nationen nach Hévíz. Die Quote wiederkehrender Gäste liegt demnach bei bis zu 30 Prozent.
Für Hackl ist diese Rückkehrrate ein besonders starkes Signal. Sie sei „wahrscheinlich das schönste Kompliment überhaupt“, weil sie zeige, dass das Hotel nicht nur zufriedenstelle, sondern nachhaltige Verbindungen zu seinen Gästen aufbaue. Auch strategisch sei die internationale Gästestruktur wichtig, da ein gesunder Mix unterschiedlicher Nationalitäten die Entwicklung des Hauses stärke und Risiken breiter verteile.
Viele Rückmeldungen seien emotional geprägt. Gäste berichteten, dass bereits das Ankommen im Le Primore einen unmittelbaren Eindruck hinterlasse. Besonders berühre ihn aber, wenn Gäste sagten, dass das Team den Unterschied mache, so Hackl. „Genau das ist für mich wahre Luxus-Hotellerie: Menschen, die mit Herzlichkeit, Aufmerksamkeit und echter Leidenschaft Gastgeber sind.“
Hévíz als Premium-Spa-Destination
Mit seinem Jubiläum verweist das Le Primore auch auf die Rolle von Hévíz im internationalen Spa- und Wellbeing-Tourismus. Der Ort verfügt über eine lange Tradition im Gesundheitstourismus und ist durch seinen Thermalbadesee sowie die Hévízer Kur international bekannt.
Dieses Potenzial will das Hotel stärker sichtbar machen. Hackl spricht von einem modernen Leuchtturmprojekt, das dazu beitragen soll, Hévíz international wieder stärker als exklusive Premium-Spa-Destination zu positionieren.
Die größte Herausforderung beim Aufbau einer neuen Premiumdestination sei es gewesen, „eine Marke mit Seele zu schaffen“, sagt Hackl. Ein außergewöhnliches Haus könne man bauen, Charakter, Atmosphäre und echte Gastfreundschaft entstünden jedoch nur durch Menschen.
Jubiläumsprogramme im Frühling und Sommer
Die Jubiläumszeit feiert das Hotel mit exklusiven Programmen. Wellbeing-Wochenenden, Guest-Chef-Dinners, Konzertabende und besondere Spa-Erlebnisse begleiten die Frühlings- und Sommersaison.
Langfristig ist der Anspruch klar formuliert. „Wir möchten Le Primore zu einem der führenden Destination Spas Europas entwickeln, ohne dabei unsere Seele zu verlieren“, sagt Hackl. Wachstum dürfe nicht auf Kosten von Qualität, Menschlichkeit oder Authentizität gehen.
Das erste Jahr des Le Primore Hotel & Spa ist damit nicht nur die Geschichte eines erfolgreichen Starts. Es zeigt auch, dass Hévíz auf Europas Premium-Spa-Landkarte wieder deutlich sichtbarer geworden ist.






