Leonie Marcella Pirker wurde am 17. Juni im Künstlerhaus Klagenfurt für ihre fünfteilige Textilarbeit ausgezeichnet. Die Ausstellung ist noch bis 27. Juni zu sehen.
Beim Nachwuchspreis Bildende Kunst Kärnten 2026 hat Leonie Marcella Pirker den zweiten Preis erhalten. Das Unternehmen Fundermax stiftete die mit 3.000 Euro dotierte Auszeichnung, die am 17. Juni im Künstlerhaus Klagenfurt vergeben wurde. Prämiert wurde Pirkers fünfteilige textile Arbeit „Coil (A collection of notes which I have yet to be read)". Den Hauptpreis erhielt Verena Walzl, den dritten Preis Raul Lile.
Sechs Positionen zum Thema „Sprachlos"
Der Wettbewerb richtet sich an Künstlerinnen und Künstler zwischen 20 und 35 Jahren mit Bezug zu Kärnten. Für die Ausgabe 2026 arbeiteten Ira Grünberger, Maria Hummer, Paula Hummer, Raul Lile, Leonie Marcella Pirker und Verena Walzl das Thema „sprachlos" aus, das der Frage nachgeht, was Kunst ausdrückt, wenn Sprache fehlt. Eine unabhängige Fachjury entschied über die Vergabe der Preise.
Fundermax-Geschäftsführer Gernot Schöbitz begründete das Engagement des Unternehmens mit seinen regionalen Wurzeln: „Der Nachwuchspreis Bildende Kunst zeigt, welche gestalterische Kraft aus Kärnten kommt. Das passt zu Fundermax: Wir haben unsere Wurzeln in Kärnten und verbinden Material, Präzision und Gestaltung in unserer täglichen Arbeit."
Ausstellung bis 27. Juni im Künstlerhaus Klagenfurt
Die Ausstellung zum Nachwuchspreis Bildende Kunst Kärnten 2026 ist vom 18. bis 27. Juni in der Galerie3 im Künstlerhaus Klagenfurt, Goethepark 1, zu sehen. Der Eintritt ist frei. Geöffnet ist die Galerie dienstags bis freitags von 12 bis 18 Uhr sowie samstags von 10 bis 14 Uhr. Neben den Wettbewerbsarbeiten sind weitere Werke aller beteiligten Künstlerinnen und Künstler zu sehen. In der Kleinen Galerie sind zudem neue Arbeiten der Vorjahresgewinnerinnen und -gewinner Kristin Wadlig, Angelus Schnabl und Nanna Kaiser ausgestellt.






