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Juristenball 2026 lockt Gäste aus Politik und Justiz

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©Katharina Schiffl

Ausverkauft, prominente Gäste und ein voller Festsaal bis in die frühen Morgenstunden: Der Juristenball verwandelte die Wiener Hofburg erneut in einen zentralen Treffpunkt der Ballsaison.

Rekordbesuch beim traditionsreichen Ball

Der Juristenball in der Wiener Hofburg war in diesem Jahr seit Wochen ausverkauft. Die Veranstalter meldeten erneut einen Besucherrekord. Noch um fünf Uhr morgens war das Parkett im Festsaal gut gefüllt, nachdem das Orchester traditionell mit „Brüderlein fein“ den offiziellen Schlusspunkt gesetzt hatte. Der Ball gilt als einer der ältesten und traditionsreichsten Wiens.

Gäste aus Politik, Justiz und Diplomatie

Unter den Ballbesucher:innen befanden sich zahlreiche prominente Gäste. Eröffnet wurde der Ball von Justizministerin Anna Sporrer. Ebenfalls anwesend waren die frühere Justizministerin Alma Zadić sowie Othmar Karas.

Vertreten waren zudem Mitglieder des Obersten Gerichtshofs, des Verwaltungsgerichtshofs, des Oberlandesgerichts Wien sowie juristische Dekane und Professor:innen der Universitäten Wien, Linz, Graz, Salzburg und Innsbruck. Auch zahlreiche internationale Diplomaten nahmen teil, darunter Botschafter:innen aus Frankreich, Japan, Australien, Spanien, Finnland, Island, Belgien und Norwegen.

Valentinsmotto prägt das Erscheinungsbild

Unter dem Motto „Be My Valentine“ wurde die Hofburg durchgehend dekoriert. Herz- und Rosenmotive bestimmten das Bild im Entree, auf der Feststiege und im Festsaal. Die Tischdekoration verband symbolisch Paragraf und Herz.

Musikalisch wurden die Gäste bereits beim Eintreffen empfangen. Im Eingangsbereich spielten die Wiener Walzermädchen, während sich im Verlauf des Abends verschiedene Säle mit unterschiedlichen Programmen füllten.

Eröffnung zwischen Walzer und Moderne

Nach dem Einzug der Ehrengäste und Debütant:innen eröffnete KS Clemens Unterreiner, begleitet vom Carl-Michael-Ziehrer-Orchester, den Ball. Die Walzerformation der Tanzschule Elmayer präsentierte den „Dornröschen-Walzer“ von Pjotr Iljitsch Tschaikowski, bevor mit dem traditionellen „Alles Walzer“ das Parkett freigegeben wurde.

Im weiteren Verlauf des Abends reichte das Musikangebot von klassischem Walzer über Jazz bis zu Pop und karibischen Klängen.

Mitternachtseinlage mit prominenter Stimme

Kurz vor Mitternacht stellte Entertainer Gregor Glanz die Sängerin Kayla Krystin vor, die mit ihrem Titel „i brenn“ bei der ORF-Entscheidung für den Eurovision Song Contest antritt. Höhepunkt des Abends war die Mitternachtseinlage mit dem dreifachen ESC-Sieger Johnny Logan.

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