Rund 5.500 Gäste feierten beim 68. Opernball in der Wiener Staatsoper bis in den Morgen. Fran Drescher trat in der Lugner-Loge an und Gedränge um Sharon Stone.
Die Staatsoper wurde am Donnerstag, dem 12. Februar, wieder zum Ballsaal. Beim 68. Wiener Opernball drängten sich laut ORF rund 5.500 Gäste durch Foyers, Gänge und Logen, bis das Kommando „Alles Walzer“ in einen langen Abend kippte, der erst in den frühen Morgenstunden endete.
Broadway in der Eröffnung, Walzer danach
Das Eröffnungsprogramm setzte diesmal auffällig auf Musical-Flair: Aus „West Side Story“ standen „Tonight“ und „Maria“ auf dem Programm, dazu eine Balletteinlage zur „Carousel Waltz“. Die Kostüme der Balletteinlage stammten laut offizieller Programmübersicht von Giorgio Armani.
Sharon Stone kurzzeitig „überwältigt“
Der größte Wirbel entstand ausgerechnet dort, wo sich alles um Kontrolle dreht: im Gedränge. Sharon Stone, als Gast von Unternehmer Karl Guschlbauer am Ring, war kurz nach dem Eintreffen emotional, zog sich zwischenzeitlich zurück und kehrte rechtzeitig zur Eröffnung wieder in die Oper zurück, wie ORF und dpa berichten.
Fran Drescher in der Lugner-Loge
In der Loge von Jacqueline Lugner, die das „Stargast“-Prinzip ihres Vaters fortführt, stand TV-Star Fran Drescher im Zentrum der Kameras. Laut ORF kam sie in einem Smokingkleid und wurde von ihrem Ex-Mann Peter Marc Jacobson begleitet, dpa spricht von einem bewussten Regelbruch beim strengen Dresscode.
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Politisch blieb der Aufmarsch überschaubarer als in manchen Jahren: Bundespräsident Alexander Van der Bellen erschien mit Ehefrau Doris Schmidauer. Kanzler Christian Stocker fehlte laut Berichten wegen eines EU-Gipfels, Vizekanzler Andreas Babler gab seine Opernball-Premiere. Außenministerin Beate Meinl-Reisinger empfing zudem internationale Kolleginnen aus den Philippinen und Albanien.







