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Sankt-Sava-Ball 2026: Kultureller Austausch vor internationalem Publikum

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©Katharina Schiffl

Mehr als 3.000 Gäste aus 25 Ländern nahmen am 6. Februar 2026 am 27. Sankt-Sava-Ball in der Wiener Hofburg teil. Die Veranstaltung verband serbische Tradition mit zeitgenössischer Kunst und setzte auch einen karitativen Schwerpunkt.

Ballabend mit internationaler Beteiligung

Der Sankt-Sava-Ball hat am 6. Februar 2026 erneut in der Wiener Hofburg stattgefunden. Mit über 3.000 Besucher:innen aus 25 Ländern unterstrich die traditionsreiche Veranstaltung ihre internationale Reichweite und ihre Rolle als Plattform für kulturellen Austausch zwischen Serbien und Österreich.

Insgesamt 16 Säle der Hofburg waren bespielt, auf vier Bühnen wurde ein breit gefächertes Musik- und Tanzprogramm geboten. Ein besonderer Programmpunkt war die Präsentation der Krsna Slava, die als immaterielles Kulturerbe vorgestellt wurde.

Tradition und zeitgenössische Akzente

Musikalischer Höhepunkt des Abends war die Uraufführung des „Wiener Sankt-Sava-Ball-Walzers“, komponiert von Fedor Vrtačnik. Das Werk knüpfte an die historische Aufführung der „Serbenquadrille“ von Johann Strauss Sohn aus dem Jahr 1846 an und schlug zugleich eine Brücke zur Gegenwart.

Begleitend zum Ballprogramm wurden Ausstellungen gezeigt, darunter eine Präsentation der Partnerstadt Trebinje aus der Republika Srpska mit Fokus auf kulturelle und wirtschaftliche Potenziale.

Charity-Schwerpunkt und Benefizauktion

Ein zentraler Bestandteil des Abends war das Charity-Engagement. Unterstützt wurde die Familie Dimić aus Mogila in Kosovo und Metochien im Rahmen eines Renovierungsprojekts, das gemeinsam mit der Stiftung Tamara Grujić Foundation umgesetzt wird. Ergänzt wurde der Spendenaufruf durch eine Benefizauktion in Kooperation mit der Universität der Künste Belgrad, bei der unter anderem eine signierte Ausgabe von Ivo Andrićs „Der verdammte Hof“ versteigert wurde.

Künstlerisches Programm und Gäste

Auf der Bühne standen Künstler:innen aus Österreich und der Balkanregion, darunter Aleksandra Radović, Bojan Marović, Tijana Bogičević sowie die Gruppe S.A.R.S.. Insgesamt wirkten mehr als 250 Mitwirkende an der Gestaltung des Abends mit.

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