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Los geht es eigentlich bereits am 30. September mit einer "Bloc Party" beim Würstelstand in der Spittelau. Ein Überraschungsact und DJ stimmen dort bei freiem Eintritt auf das Festival ein. "Das ist etwas ganz Neues, was wir in der Art noch nicht gemacht haben", betonte Heher.
Viele der diesmal im Programm vertretenen Künstlerinnen und Künstler stammen - u.a. neben heimischen wie Großkind oder Kurpark - aus dem Vereinigten Königreich. Darüber hinaus zieht sich der UK-Schwerpunkt auch durch die Conference, wo der Austausch zwischen der britischen, österreichischen und europäischen Musikszene im Mittelpunkt steht. Die Palette in der Albert Hall reicht von Networking über Workshops und Panels bis zu Keynotes. "Wir haben mehr als 100 internationale Gäste, die zu den unterschiedlichsten Themen diskutieren und sprechen werden" - wie etwa über die Schnittstelle von Musik mit TV, Games und Werbung.
Dieses Jahr richtet sich ein eigenes Programm an Leute, die gerade in der Musikbranche begonnen haben oder mit dem Gedanken spielen, in dieser zu arbeiten. "Da gibt es zum Beispiel ein Bootcamp, bei dem die Basics vermittelt werden." Künstlerinnen und Künstler können sich außerdem mit einem Track zu Listeningsessions anmelden, bei denen sie Feedback zum Song bekommen.
Ein eigenes großes Panel hat "Algorithmus versus Human Curation" zum Thema. Da wird u.a. über den Trend gesprochen, "vor allem durch die Gen Z befeuert, dass man sich weniger auf den Algorithmus bei der Musikauswahl verlässt, sondern gerne wieder den Menschen dahinter kennenlernen möchte, der die Musikauswahl für einen tätigt, der sozusagen kuratiert, wie es im linearen Radio stattfindet oder bei Podcasts und so weiter", erläuterte Heher.
Das Waves Vienna bleibt seinem etablierten Konzept treu. "Wir haben es von Anfang an als Showcase-Festival von mittlerer Größe auf internationalem Niveau konzipiert", betonte die Gründerin. "Wir sind von Umfang der Acts und der Venues absichtlich nicht gewachsen." Off-Locations abseits des Gürtels werden seit einigen Jahren nicht mehr bespielt. "Einerseits, um die vorhandene Infrastruktur besser zu nutzen, und um die vorhandenen Clubs und Live-Locations zu unterstützen."
Die Abendveranstaltungen von Donnerstag bis Samstag können mit Tagespässen oder mit einem Gesamtfestivalpass besucht werden. "Am Samstagnachmittag treten darüber hinaus neun internationale Acts in den Venues am Gürtel bei freiem Eintritt auf. Das ist sozusagen die Möglichkeit, ein bisschen reinzuschnuppern, wie so ein Showcase-Festival funktioniert", sagte Heher.
(S E R V I C E - www.wavesvienna.com/news )
WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/Waves Vienna
