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Beide machten sich Sorgen um die Wahl zum Repräsentantenhaus Anfang November und bezweifelten, dass die demokratischen Institutionen und die Freiheiten stabil blieben.
Der frühere "Traumschiff"-Schauspieler, der seine Jugend auf der Ostseeinsel Fehmarn verbracht hat, bietet deshalb bereits sein Anwesen im US-Bundesstaat Montana zum Kauf an. Das Haus mit einer Wohnfläche von rund 700 Quadratmetern liege auf einem rund acht Hektar großen Grundstück mit Blick auf die Rocky Mountains und soll rund dreieinhalb Millionen Euro kosten. Wilder und seine Frau verbringen dort bereits seit 1998 einen Teil des Jahres.
"Es war unser gemeinsames Lebensprojekt, das wir über viele Jahre mit Liebe und Arbeit aufgebaut haben. Deshalb ist die Entscheidung, es zu verkaufen, alles andere als leicht", sagte Wilder. Sie sei das Ergebnis veränderter persönlicher Lebensumstände und wachsender Zweifel an der gesellschaftlichen Entwicklung. "Auch in unserem unmittelbaren Freundeskreis beobachten wir, wie politische Gegensätze die Menschen in den USA zunehmend in zwei Lager teilen", sagte der Autor des Romans "Vaterliebe".
Fast 45 Jahre seien die USA für Wilder ein Sehnsuchtsort und seine zweite Heimat gewesen. Noch einmal würde er sich jedoch nicht mehr für dieses Land entscheiden. "Die Voraussetzungen, heute in Amerika als Europäer Fuß zu fassen, sind deutlich schwieriger. Deshalb würde ich diesen Schritt heute nicht mehr machen."
ARCHIV - 01.03.2024, Schleswig-Holstein, Bad Segeberg: Der Schauspieler Nick Wilder präsentiert sich im Kostüm des Bösewichts Emery Forster für die Inszenierung "Winnetou II - Ribanna und Old Firehand" der Karl-May-Spiele 2024. (zu dpa: «Nick Wilder verkauft Haus in Montana – Sorge um US-Politik») Foto: Markus Scholz/dpa +++ dpa-Bildfunk +++
