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Bei der Skulptur handelt es sich auch um ein Geschenk zum 100. Geburtstag Bachmanns, den diese am Donnerstag gefeiert hätte. Das Kunstwerk besteht aus Bronze, Stahl und Blattmetallen und ist etwas mehr als zwei Meter hoch. Es ist dem Ensemble "Die Frauen der Antike" entnommen, mit welchem Anselm Kiefer "weibliche Gestalten, die in der Geschichte lange Zeit übersehen wurden, ins Zentrum seiner Arbeiten rückt", hieß es bei der Präsentation. Der Kopf der Figur bleibt ausgespart und wird durch Attribute ersetzt, welche auf die Identität der jeweiligen Frau hinweisen - auf dem Körper Bachmanns ruht eine offene Stahlkugel, mit der auf die Bewegungen von Mond und Planeten Bezug genommen wird.
Wolfgang Muchitsch, der Direktor des kärnten.museum, erklärte, Kiefer selbst habe angeboten, ein Kunstwerk zu Ehren Bachmanns zur Verfügung zu stellen: "Erst sind wir von einem bestehenden Kunstwerk ausgegangen, dann haben wir aber den Vorgarten des Hauses vorgeschlagen. Nun wurde ein eigenes Kunstwerk geschaffen, das mindestens die kommenden 25 Jahre hier zu sehen sein wird." Kiefer selbst war bei der Enthüllung nicht an Ort und Stelle, er werde das Haus der Literatin - mit der er sich seelenverwandt fühlt - aber bald besuchen, wurde versichert.
Kulturreferentin Gabriele Schaunig (SPÖ) nahm in ihren Worten Bezug auf das Gedicht, auf das sich die Skulptur bezieht: "Mit der Sonne, die uns wärmt, die dafür sorgt, dass Leben gedeiht, oder dem Glitzern des Gewässers passt es perfekt an den Wörthersee." Sie erwähnte auch den Literaturkurs, der heuer wieder stattfindet: "Neun junge Autorinnen und Autoren werden in Kärnten, auch in diesem Haus, arbeiten. Es ist beeindruckend, mit welcher Inspiration sie hier versehen werden."
Die von Anselm Kiefer geschaffene Skulptur






