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Die Route führt unter anderem nach Genf, wo Fleming ein Praktikum beim damaligen Völkerbund absolvierte, sowie nach Coppet und Vich, wo sich seine Liebesgeschichte mit Monique Panchaud de Bottens abspielte. Diese Beziehung bildet den roten Faden des Buches. Sie führte die beiden jungen Menschen bis zur Verlobung, bevor sie sich trennten. "Als er sie kennenlernte, war sie für ihre Zeit sehr avantgardistisch", sagt Autor Cornelius Schregle im sda-Interview.
Vorlieben wie Skifahren, das Hochgebirge und das Autofahren waren für eine junge Frau aus ihrem Milieu damals noch ungewöhnlich. Dem Autor zufolge könnte diese Geschichte auch Spuren im James-Bond-Universum hinterlassen haben. "Die Frauen, die das Bond-Universum bevölkern, haben etwas von Monique: freie Frauen, die ihr Schicksal selbst in der Hand haben", so Schregle.
Fleming entdeckte die Schweiz schon sehr früh. Seine Familie verweilte unter anderem im Beau-Rivage Palace in Lausanne. Später tauchen die Landschaften und Orte der Westschweiz in seinem Werk wieder auf, während bestimmte Szenen aus den James-Bond-Filmen ihrerseits die Schweiz zu einer mythischen Kulisse machen.
Der Reiseführer vereint historische und zeitgenössische Fotografien, Karten, Archivdokumente und Auszüge aus den Romanen. Die Mehrheit der im Reiseführer erwähnten Orte kann daher auch heute noch besucht werden, sodass der Leser das Lesen in eine Reise verwandeln kann.
