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Causa Epstein: Harvard-Mathematiker Nowak zieht ÖAW-Mitgliedschaft zurück

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Martin Nowak

©ERIK JACOBS, NYT, laif, Redux

Von der Österreichischen Akademie der Wissenschaften eingesetztes Ethik-Komitee stand kurz vor Abschluss seiner Untersuchung.

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Der österreichische Mathematiker Martin Nowak kommt einem möglichen Ausschluss aus der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) zuvor und legt seine Mitgliedschaft per sofort zurück.

Das teilte die ÖAW, die ein Ethikkomitee zur Überprüfung von Vorwürfen im Zusammenhang mit dem US-Sexualstraftäter Jeffrey Epstein eingesetzt hatte, in einer Aussendung mit. Nowak war wegen seiner Epstein-Verbindung zudem von der US-Eliteuniversität Harvard freigestellt worden.

Ins Rollen gekommen ist die Angelegenheit nach Bekanntwerden von neuen Informationen nach Veröffentlichung von Millionen Epstein-Akten durch das US-Justizministerium. Die ÖAW hat daraufhin ein Ethikkomitee eingesetzt, das die Anschuldigungen auf Basis der öffentlich vorliegenden Informationen sowie einer Anhörung überprüfen und bis Mitte April eine Empfehlung abgeben sollte. Laut ÖAW stand das Komitee kurz vor dem Abschluss seiner Untersuchung. Weiter aufrecht ist die Überprüfung der Mitgliedschaft von Nowaks Doktorvater, dem Mathematiker Karl Sigmund.

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