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„L’opera seria“ feiert Premiere im MusikTheater an der Wien

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©Katharina Schiffl

Mit Florian Leopold Gassmanns Opernparodie „L’opera seria“ brachte das MusikTheater an der Wien ein satirisches Werk des 18. Jahrhunderts zurück an seinen Uraufführungsort.

Opernparodie kehrt nach Wien zurück

Im MusikTheater an der Wien hat Florian Leopold Gassmanns Oper „L’opera seria“ Premiere gefeiert. Das Werk wurde 1769 im damaligen Burgtheater uraufgeführt und gilt als satirische Auseinandersetzung mit den Konventionen der ernsten Oper des 18. Jahrhunderts.

Gemeinsam mit seinem Librettisten Ranieri de’ Calzabigi zeichnete Gassmann ein überzeichnetes Bild der Opernwelt: selbstbewusste Sängerinnen und Sänger, übersteigerte Virtuosität und aufwendige Ausstattung werden dabei bewusst parodiert.

Regie und musikalische Leitung

Die Neuinszenierung stammt von Laurent Pelly, der für seine satirischen und komödiantischen Deutungen bekannt ist. Die musikalische Leitung übernahm Christophe Rousset, der mit seinem Ensemble Les Talens Lyriques regelmäßig im Theater an der Wien zu Gast ist.

In der Rolle des Impressarios Fallito stand Pietro Spagnoli auf der Bühne. Zum Ensemble gehörten außerdem Roberto de Candia, Petr Nekoranec, Josh Lovell, Julie Fuchs und Andrea Carroll.

Das Publikum reagierte laut Veranstaltern mit viel Applaus auf die Premiere. Im Anschluss fand eine Premierenfeier im „Himmel“, dem oberen Pausenfoyer des Theaters, statt.

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