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Leopold Museum: Neujahrsempfang 2026 mit Fokus auf Sammlungszuwachs

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©Leopold Museum/APA-Fotoservice/Richard Tanzer

Rund 250 Gäste aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik kamen am 13. Jänner 2026 zum Neujahrsempfang des Leopold Museum zusammen. Im Zentrum standen ein Ausblick auf das Ausstellungsjahr und eine bedeutende Kokoschka-Schenkung.

Empfang von Circle of Patrons und Salon Leopold

Am Dienstag, dem 13. Jänner 2026, luden die Direktoren des Leopold Museum, Hans-Peter Wipplinger und Moritz Stipsicz, gemeinsam mit Georg Pölzl, Head des Circle of Patrons, und Catharina Knobloch vom Salon Leopold zum Neujahrsempfang. Veranstaltungsort war das Leopold Museum in Wien. Etwa 250 geladene Gäste folgten der Einladung.

Der Abend stand im Zeichen des Austauschs zwischen Vertreter:innen aus Kunst, Kultur, Wirtschaft und Politik. Museumsdirektor Hans-Peter Wipplinger nutzte den Empfang, um Einblicke in das kommende Ausstellungsprogramm zu geben.

Breites Publikum aus Kunst, Kultur und Öffentlichkeit

Unter den Gästen befanden sich Vertreter:innen aus Diplomatie, Kulturinstitutionen, Wirtschaft und Medien sowie zahlreiche Künstler:innen, Architekt:innen, Sammler:innen und Galerist:innen. Auch Mitglieder des Boards des Circle of Patrons und des Komitees des Salon Leopold waren vertreten. Die Zusammensetzung des Publikums unterstrich die enge Vernetzung des Museums mit Förderern, Sammler:innen und der Kulturszene.

Kokoschka-Werk als Ergebnis von Fundraising

Ein zentraler Programmpunkt des Abends war die Präsentation einer neuen Schenkung: Aus den Erlösen des Fundraisingdinners des Vorjahres konnte ein Spätwerk von Oskar Kokoschka aus dem Jahr 1959 erworben werden. Das Gemälde zeigt den albanischen Maler und Diplomaten Chatin Sarachi, einen engen Freund Kokoschkas.

Das Porträt entstand in London und ist durch einen farbintensiven Hintergrund sowie einen lockeren Pinselduktus gekennzeichnet. Eine Widmung auf der Rückseite verweist auf die persönliche Beziehung zwischen Künstler und Dargestelltem. Ab dem Frühjahr 2026 soll das Werk in der Dauerausstellung „Wien 1900“ öffentlich gezeigt werden.

Ausblick auf das Ausstellungsjahr 2026

Für 2026 kündigte das Leopold Museum ein umfangreiches Programm an. Anlass ist das 25-jährige Bestehen des Hauses. Geplant ist unter anderem die erste umfassende Retrospektive des französischen Malers Gustave Courbet in Österreich. Darüber hinaus werden Höhepunkte aus der Sammlung der Oesterreichischen Nationalbank präsentiert, Werke von Herbert Boeckl mit Skulpturen von Hans Josephsohn kombiniert sowie die Fotografie der 1920er- und 1930er-Jahre in Deutschland und Österreich thematisiert.

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