Barbara Blaha stellte ihr neues Buch „Funkenschwestern. Wie Feminismus alles besser macht“ vor. Im Gespräch ging es um Feminismus, ökonomische Ungleichheit und gesellschaftliche Machtstrukturen.
Buch über Feminismus und soziale Ungleichheit
Im Wien Museum hat Barbara Blaha ihr neues Buch „Funkenschwestern. Wie Feminismus alles besser macht“ vorgestellt. Die Autorin verbindet darin persönliche Erfahrungen mit Zahlen und Studien und argumentiert, dass wirtschaftliche Fragen immer auch Fragen der Geschlechtergerechtigkeit sind.
Blaha, die seit 2019 das Momentum Institut leitet, thematisiert unter anderem ungleiche Bezahlung, die geringere Präsenz von Frauen in Führungspositionen und strukturelle Benachteiligungen im Arbeitsleben. Auch die weiterhin ungleich verteilte Care-Arbeit wird im Buch behandelt.
Diskussionsformat
Die Präsentation fand im Rahmen eines Gesprächsformats statt. Neben Blaha diskutierten die deutsche Journalistin Teresa Bücker und die Wiener Rapperin Esra Özmen über feministische Perspektiven auf Arbeit, soziale Herkunft und gesellschaftliche Machtverhältnisse.
Moderiert wurde der Abend von der Journalistin Kassandra Steiner, die gesellschaftspolitische Themen vor allem über Social-Media-Formate an ein jüngeres Publikum vermittelt.
Feminismus als gesellschaftspolitische Perspektive
Blaha gilt als eine der prägenden Stimmen in der österreichischen Debatte über soziale Ungleichheit, Geschlechterpolitik und wirtschaftliche Machtstrukturen. In ihrem Buch argumentiert sie, dass politische und ökonomische Entscheidungen Frauen strukturell benachteiligen können – etwa durch unbezahlte Care-Arbeit oder begrenzte Aufstiegsmöglichkeiten.







