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Wie Sie trotz Kälte gesund bleiben

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Ein täglicher Spaziergang an der frischen Luft stärkt das Immunsystem
©APA, Christin Klose, dpa-tmn
Winter ist Erkältungszeit. Viele verkriechen sich am liebsten drinnen. Dabei hat die Kälte auch positive Effekte für die Gesundheit. Lesen Sie hier, wie Sie Ihr Immunsystem stärken und Ihre Haut schützen können. "Für den Körper ist Kälte durchaus eine Herausforderung", sagt der Oldenburger Allgemeinmediziner Prof. Michael Freitag. Der Körper muss dafür sorgen, dass er seine Temperatur von 37 Grad möglichst nicht unterschreitet.

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Friert der Körper, fängt er an zu zittern. Durch diese Bewegung entsteht Wärme. Damit insgesamt nicht zu viel Wärme verloren geht, verengen sich die Blutgefäße der Haut. Der Organismus steuert den Blutstrom hin zu überlebenswichtigen Organen und damit zur Körpermitte. Die Folge: Oft werden Hände, Füße und Ohren kälter. Handschuhe, Haube und wärmende Einlagen in den Schuhen beugen hier vor. Kälte hat aber auch positive Effekte: Sie kann die Zahl der weißen Blutkörperchen erhöhen, die zu einem starken Immunsystem beitragen.

Wenn es sehr kalt ist, können die niedrigen Temperaturen die Herzkranzgefäße verengen. Dadurch fließt weniger Blut zum Herzmuskel, der dadurch weniger Sauerstoff erhält. "Das Herz ist bei niedrigen Temperaturen vermehrt beansprucht", sagt der Kardiologe Prof. Thomas Voigtländer. Weil die Blutgefäße der Haut und verschiedener anderer Körperregionen verengt sind, steigt oft auch der Blutdruck.

"Das Herz muss also gegen einen größeren Widerstand anpumpen", erklärt Voigtländer. An sehr kalten Tagen kommt es vermehrt zu Herzinfarkten. Nehmen Sie Brustschmerzen oder Atemnot bei Kälte nicht auf die leichte Schulter. Das gilt für Menschen aller Altersgruppen. Herzpatienten sollten bei Kälte besonders vorsichtig sein und große Anstrengungen vermeiden. Ein Arzt sollte Ihr Herz baldmöglichst untersuchen, wenn Sie bisher als gesund galten, aber im Winter plötzlich Folgendes verspüren:

Mit diesen Tipps können Sie Ihr Immunsystem bei Kälte ankurbeln:

Und so geht's: Beginnen Sie am rechten Fuß außen und duschen Sie das Bein bis zur Hüfte ab. Wechseln Sie nun auf die Innenseite des rechten Beins, führen Sie den kalten Wasserstrahl vom Oberschenkel zurück zum Fuß. Wiederholen Sie den Vorgang am linken Bein.

Als Nächstes folgen die Arme: Starten Sie am rechten Handrücken und führen Sie den kalten Wasserstrahl bis zur Schulter. Dann wechseln Sie auf die Innenseite und duschen den Arm von der Schulter zurück bis zur Hand kalt ab. Das Gleiche machen Sie mit dem linken Arm.

Vitamin C - für eine starke Abwehrkraft - steckt etwa in Paprika und frischen Kräutern. Vitamin D bekommt der Körper nicht zuletzt durch Sonnenlicht ab. Daher ist es wichtig, auch in der kalten Jahreszeit nach draußen zu gehen und die Wintersonne zu genießen. Ein Mangel an Vitamin D führt zu Müdigkeit und Stimmungsschwankungen.

WIEN - ÖSTERREICH: FOTO: APA/APA/dpa-tmn/Christin Klose/Christin Klose

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