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Wann Meetings die Arbeit bremsen

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Fokussierte Meetings mit wenigen Teilnehmern bringen oft mehr
Kalender voll, Ergebnisse mager: Viele Beschäftigte verbringen einen Großteil ihres Arbeitstags in Meetings. Und fragen sich danach, was eigentlich dabei herausgekommen ist. Das Problem liegt selten am einzelnen Termin, sondern an der Menge und Größe.

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Aber wie viele Meetings an einem Arbeitstag sind eigentlich sinnvoll? Eva Schulte-Austum, Wirtschaftspsychologin und Business-Coach, sagt: "Die Faustregel aus der Forschung lautet: Mehr als zwei Stunden Meetings pro Tag kosten messbar Produktivität und Erinnerungsleistung. Und das ist die Gesamtzeit – nicht pro Meeting."

Doch nicht nur die Zeit, die in Meetings fließt, zählt. Auch die Frage, wie viele Menschen dabei sitzen, entscheidet darüber, ob am Ende wirklich etwas hängen bleibt.

Ein Team von fünf bis sieben Menschen könne ein fokussiertes Meeting mit klaren Beschlüssen gut nachhalten, vorausgesetzt, es gibt ein Protokoll und einen Verantwortlichen pro Beschluss.

Bei Gruppen ab zehn Menschen nimmt jedoch die kollektive Erinnerungsleistung signifikant ab. "Zu viele Perspektiven, zu wenig gemeinsamer Fokus", so Schulte-Austum. Noch problematischer wird es für große Teams ab 15 Personen.

Was bedeutet das für die Arbeitswelt von heute? "Lieber drei kleine, fokussierte Meetings als ein großes, in dem alle anwesend, aber gedanklich abwesend sind. Und: Jeder Beschluss braucht einen Namen dahinter", sagt Schulte-Austum. Also etwa: "Anna kümmert sich bis Freitag" – dann bleibt es hängen. Wer Meetings also wirklich wichtig nehmen will, sollte sie kleiner, kürzer und verbindlicher gestalten.

BERLIN - DEUTSCHLAND: FOTO: APA/APA/dpa/gms/Christin Klose/Christin Klose

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